Köln (dpa/tmn) - An warmen Herbsttagen kann man die Heizung noch schnell aufhübschen und ihr eine neue Lackierung verpassen. Dafür muss die Heizung nämlich kalt sein. Bevor der Lack aufgetragen werden kann, sind einige Vorarbeiten nötig, erklärt die DIY-Academy in Köln.

Schritt eins: Lose Lackstellen oder Rost entfernen und die Oberfläche anrauen. Dann gilt es, den Heizkörper zu entstauben. Thermostate und weitere Bedienelemente kleben Heimwerker nun mit Malerkrepp ab. Danach blanke Stellen auf der Heizung mit Rostschutz vorlackieren und 24 Stunden trocknen lassen.

Erst jetzt kommt der Heizkörperlack zum Einsatz. Die Experten empfehlen, mit der Rückseite der Heizung zu beginnen und sich von dort zur Vorderseite vorzuarbeiten. 12 Stunden muss die erste Schicht trocknen, danach wird eine zweite aufgebracht. Sie sorgt dafür, dass die Lackierung auch bei hohen Temperaturen beständig bleibt. Ehe die Heizung wieder in Betrieb geht, muss der Lack ganz getrocknet sein. Ein bis zwei Tage sollte der Raum danach gut gelüftet werden.