Berlin (dpa/tmn) - Arbeiten Teams nicht gemeinsam an einem Ort, sollten Führungskräfte das Gemeinschaftsgefühl hochhalten. Je stärker es gelingt, ein Wir-Gefühl beizubehalten, desto leistungsfähiger seien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erklärt Marlen Cosmar vom Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG).

Führungskräfte sollten dazu etwa sicherstellen, dass Arbeitsaufträge klar definiert sind und als Beitrag zu den Anstrengungen des Teams gewürdigt werden, erklärt die Psychologin in der Zeitschrift "topeins" (Ausgabe 04/2020) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Mit sogenannten "Ideentreffen" schaffen Führungskräfte einen virtuellen Raum, in dem sich die Beschäftigten austauschen können. Thema können zum Beispiel Zukunftsängste oder individuelle Unsicherheiten sein, für die es dann konstruktive Lösungen zu finden gilt.

Außerdem sollten Führungskräfte nicht außer Acht lassen, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin andere Bedürfnisse hat. Vielleicht ist es Macht, vielleicht der Wunsch nach einer guten Leistung, vielleicht Zugehörigkeit. Nur wenn Führungskräfte diese Motive ihrer Beschäftigten kennen, können sie sie gezielt beraten und fördern - und damit die Eigenmotivation aufrechterhalten, so Cosmar.

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