Großeinsatz der Feuerwehr Wohnungsbrand im Neubaugebiet: Menschen in Burg in Lebensgefahr - war es Brandstiftung?
Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr ist es am Sonnabend in Burg gekommen. In einem Mehrgeschosser in einem Neubaugebiet war in einer Wohnung ein Brand ausgebrochen, der Menschenleben gefährdet hat.

Burg - Dramatische Szenen in einem Neubaugebiet in Burg: Aus einer Wohnung steigt schwarzer Rauch auf, Menschenleben sind in Gefahr. Am Sonnabend ist es zu einem Großeinsatz gekommen.
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„Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr.“ So lautet das Einsatzstichwort, als die Feuerwehr um kurz nach 13.30 Uhr alarmiert wird. Dabei sei sofort klar gewesen, dass der Einsatz sie zu einem Mehrfamilienhaus führen würde, heißt es von der Feuerwehr.
Wohnungsbrand in Burg: Bewohner im Neubaugebiet werden evakuiert
Und sie soll Recht behalten: In einer Wohnung eines Mehrgeschossers an der Martin-Luther-Straße lodern Flammen. Trotz schwieriger Straßenverhältnisse aufgrund des Wintereinbruchs durch das Sturmtief „Elli“ sind die Einsatzkräfte schnell vor Ort.
Schwarzer, dichter Brandrauch steigt da schon aus der Wohnung, der erste Angriffstrupp arbeitet sich mit einer C-Leitung im Gebäude vor. Zwei weitere Trupps zur Menschenrettung folgen - sie kümmern sich auch um die Belüftung in der obersten Etage.

Ebenfalls vor Ort ist die Polizei, die durch sorgt, dass alle Bewohner das Objekt und einen Nachbareingang verlassen, bevor die Feuerwehr eingetroffen ist.
Sie werden während der Löscharbeiten in der nahegelegenen Stadthalle untergebracht.

Mit drei Trupps habe man parallel in einem Eingang, zwei weitere in Nachbareingängen gearbeitet, lässt die Feuerwehr wissen. So habe das Feuer schnell gelöscht und der Brandgeruch zügig entfernt werden können.
Nachdem die Flammen erstickt und die Brandwohnung gesichert ist, werden die Einsatzkräfte neu eingekleidet. Die Brandwohnung wird verschlossen, ehe der Einsatz vor Ort endet.

Eine Kameradin kommt an ihre Grenzen und erleidet eine Kreislaufschwäche - sie wird in einem Krankenhaus behandelt, das sie inzwischen weder verlassen hat.
Die Brandursache ist laut Polizei „nach bisherigem Stand der Ermittlungen unklar“. Der entstandene Schaden in der Wohnung beläuft sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Fahrlässige Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Der entstandene Sachschaden soll sich in einem fünfstelligen Bereich bewegen.

Aufgeklärt werden kann an dieser Stelle, dass Julian Strobach von der Feuerwehr für eine willkommene Überraschung seiner Feuerwehr-Kollegen gesorgt hat, als die Feuerwehr zurück am Gerätehaus in der Brüderstraße ist. Hier warteten Stärkungen in Form unter anderem in Form von Tee und Donuts.
Bereits am Sonnabendvormittag war die Feuerwehr bei einem Wasserschaden gefordert. Der trat in einem Wohnhaus am Südring auf.