Am Hauptbahnhof

Betrunkener und unter Drogen stehender Mann randaliert in Magdeburger Spielothek

Ein Mann hat in einer Spielothek im Magdeburger Hauptbahnhof randaliert und eine Mitarbeiterin beleidigt. Als die Polizei kam, griff er die Beamten an.

04.01.2022, 14:14
In einer Spielothek am Hauptbahnhof Magdeburg hat ein betrunker und unter Drogen stehender Mann randaliert. Später griff er noch Bundespolizisten an.
In einer Spielothek am Hauptbahnhof Magdeburg hat ein betrunker und unter Drogen stehender Mann randaliert. Später griff er noch Bundespolizisten an. Foto: picture alliance/dpa

Magdeburg - vs

Ein betrunkener und unter Drogen stehender Mann hat am Montag, 3. Januar, in einer Spielothek auf dem Hauptbahnhof Magdeburg randaliert, eine Mitarbeiterin beleidigt und schließlich herbeigerufene Bundespolizisten angegriffen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte die Mitarbeiterin der Spielothek gegen 18.15 Uhr die Beamten verständigt.

An ihrer Arbeitsstätte randalierte ein Mann, beleidigte sie mehrfach und weigerte sich, die Spielothek zu verlassen. Nach Eintreffen einer sofort eingesetzten Streife der Bundespolizei war der Tatverdächtige flüchtig, konnte aber nach kurzer Zeit am Kölner Platz gestellt werden.

Im Zuge der Personalienfeststellung schlug der 28-Jährige einen Bundespolizisten mit der Faust gegen den Kopf. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden, so ein Polizeisprecher. Hierbei beleidigte er nun auch die Beamten massiv, versuchte diese mehrfach anzuspucken und sperrte sich aktiv, als er zur Dienststelle gebracht werden sollte.

Pöbler hatte 2,58 Promille intus

Auch hier beruhigte er sich nicht, schrie lautstark umher, schlug gegen die Zellentür, beleidigte und spuckte weiter und forderte die Beamten auf, die Fesseln zu lösen, um sich körperlich mit ihnen messen zu können. Vorsorglich wurde ein Notarzt gerufen, dem es gelang, den Mann zu beruhigen.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,58 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Methamphetamin. Den Mann, der zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten war, erwarten nun eine Vielzahl von Strafanzeigen: Beleidigung, Hausfriedensbruch, tätlicher Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Nötigung.

Der angegriffene Bundespolizist wurde nicht verletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.