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Tipps vom Schornsteinfeger Brand im Schornstein in Stendal

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eilten am Freitag, 2. Januar, in die Straße Ziegelhof in Stendal. Das vorbildliche Verhalten der Anwohner verhinderte einen Dachstuhlbrand.

Von Anna Lisa Oehlmann 02.01.2026, 15:02
Zu einem Brand in einem Schornstein rücktedie Feuerwehr Stendal am Freitag in die Straße Ziegelhof in Stendal aus.
Zu einem Brand in einem Schornstein rücktedie Feuerwehr Stendal am Freitag in die Straße Ziegelhof in Stendal aus. Foto: Oehlmann

Stendal - Zu einem Schornsteinbrand sind Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stendal am Freitag, 2. Januar, um 10.15 Uhr zum Ziegelhof gerufen worden. Mit Unterstützung des zuständigen Schornsteinfegers konnten die Flammen schnell erstickt werden.

Als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eintrafen, brannte eine Isolierung am Ofenrohr einer mit Holz befeuerten Heizungsanlage, berichtet Feuerwehreinsatzleiter Michael Genz. Der zuständige Bezirksschornsteinfeger Thorsten Meier beseitigte den Schaden, indem er die Flammen erstickte.

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Alexander Krumbach (links) und Julia Romanow waren unter Atemschutz beim Brand in der Straße Ziegelhof am 2. Januar 2026 im Einsatz.
Alexander Krumbach (links) und Julia Romanow waren unter Atemschutz beim Brand in der Straße Ziegelhof am 2. Januar 2026 im Einsatz.
Foto: Anna Lisa Oehlmann

Durch das Schwelen des Feuers entsteht Glanzruß, eine teerartige Ablagerung. Wenn der eine Kruste bildet und sich entzündet, vergrößert sich das Volumen etwa um das Siebenfache. Das kann den Schornsteinquerschnitt verstopfen. So können Abgase und Flammen in den Wohnraum gelangen. Wenn Glanzruß brennt, entstehen Temperaturen höher als 1.000 Grad Celsius. Die Hitze kann das Mauerwerk des Schornsteins sprengen oder umliegende brennbare Bauteile wie den Dachstuhl entzünden.

Richtiges Verhalten bei einem Schornsteinbrand

Wer einen Brand am Schornstein bemerkt, sollte zuerst die Feuerwehr rufen und niemals selbst mit Wasser oder Feuerlöscher löschen. Alle Abzüge sollten, wenn möglich verschlossen werden. Wie Michael Genz berichtet, bestand in diesem Fall jedoch aufgrund des massiven Rohrs und dem verantwortungsvollen Handeln keine größere Gefahr. Die Anwohner haben vorbildlich reagiert.

Die Feuerwehrleute kontrollierten aus dem Korb der Drehleiter auf dem Dach und im Haus mit Wärmebildkameras den Schornstein und die Heizungsanlage. Der Bezirksschornsteinfeger kümmerte sich um die weiteren Schritte. Ein technischer Defekt hatte laut dem Einsatzleiter zum Brand geführt.