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Betrugsversuch scheitert Senior aus Zerbst lässt sich nicht linken: Anzeige bei der Polizei

Vermeintliche Betrüger scheiterten bei dem Versuch einem 68-jährigen Mann aus Zerbst rund 300 Euro aus der Tasche zu ziehen. Er zahlte nicht und wandte sich an die Polizei.

06.01.2026, 06:00
Nicht nur Betrug per Post, Anrufer geben sich auch gerne als Polizisten aus, um ihre Opfer das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Nicht nur Betrug per Post, Anrufer geben sich auch gerne als Polizisten aus, um ihre Opfer das Geld aus der Tasche zu ziehen. Foto: IMAGO/Bihlmayerfotografie

Zerbst (VS) - Betrüger zeigen sich zuweilen erfinderisch, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen – Schockanrufe, der Enkeltrick, falsche Bankmitarbeiter oder Polizisten, das Erpressen mit angeblich kompromittierenden Fotos oder die erfundene Inanspruchnahme von Dienstleitungen.

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So erging es auch einem 38-jährigen Senior, der am 5. Januar Anzeige wegen Betrugs bei der Zerbster Polizei erstattete. Laut einer Polizeisprecherin hatte der Mann Ende vergangenen Jahres eine Rechnung in Höhe von annähernd 400 Euro für eine angeblich telefonisch in Anspruch genommene Erotik-Hotline erhalten. „Da der Senior keine derartigen Telefonate geführt hat, wurde er misstrauisch und wandte sich an die Polizei“, heißt es in der Pressemitteilung.

Polizei geht von Betrug aus

„Derzeit gehen wir davon aus, dass es sich hierbei um ein betrügerisches Vorgehen handelt, bei dem Kriminelle mit gefälschten Rechnungen versuchen an das Geld ihrer Opfer zu kommen“, schreibt die Polizeisprecherin.

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Die Täter setzten darauf, dass aus Scham oder Unsicherheit die geforderten Beträge bezahlt werden. „Es besteht keine Zahlungspflicht, wenn kein Gespräch stattgefunden hat. Dem 68-Jährigen ist kein finanzieller Schaden entstanden. Er kam der Forderung nicht nach“, so die Sprecherin.