Hamburg (dpa) - Bis kurz nach Abpfiff des Risiko-Spiels Hamburger SV gegen den FSV Mainz 05 (0:0) ist es im Volksparkstadion weitgehend friedlich geblieben. Es sei im Fußball-Bundesligaduell der beiden Abstiegskandidaten zu keinen berichtenswerten Besonderheiten gekommen, sagte die Polizei.

Zuvor war befürchtet worden, dass es gewaltsamen Zwischenfällen kommen könnte, da HSV-Anhänger bei den beiden Spielen zuvor unangenehm aufgefallen waren. Beim Heimspiel gegen Leverkusen hatten Fans des HSV versucht, den Platz zu stürmen, und beim Spiel bei Werder Bremen wurde Pyrotechnik gezündet. Als Vorsichtsmaßnahme waren vor der Partie Zäune zwischen den Fanblocks und dem Spielfeld erhöht worden.

Die beiden Ultra-Gruppierungen "Castaways" und "Poptown" standen während des Spiels nicht an ihren Stammplätzen sondern auf dem Oberrang. Dies geschah aus Protest gegen die erhöhten Zäune, meldete der Radiosender NDR 90,3. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot im Einsatz. Vor dem Stadion waren mehrere Wasserwerfer aufgestellt worden, zudem waren berittene Polizisten im Einsatz.

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