Köln (dpa) - Geschäftsführer Armin Veh hat nach seinem angekündigten Abschied zum Saisonende beim 1. FC Köln eine Rückkehr in eine führende Position im Profi-Fußball nahezu ausgeschlossen.

"Es kann sein, dass ich dem Fußball erhalten bleibe. Aber nicht in dieser Position", sagte Veh und eränzte: "Man kann es nicht ganz ausschließen. Aber ich habe ja auch nicht mehr so viel Zeit. Ich werde nächstes Jahr 59. Da frage ich mich schon, wie soll mein Leben aussehen?"

Der Job als Sportchef habe ihm aber Spaß gemacht, versicherte der langjährige Bundesliga-Trainer. "Ich hätte mir höchstens gewünscht, dass ich ein paar Jahre früher angefangen hätte. Dann könnte ich ihn noch ein paar Jahre länger machen." Vorwürfe des Egoismus wies Veh zurück. "Ich habe in einem Kommentar gelesen, dass ich nur an mich denke", sagte er: "In dem Fall stimmt's sogar. Weil es für mich eine entscheidende Entscheidung ist. Da wüsste ich nicht, an wen ich da sonst denken soll."

Über den Zeitpunkt der Verkündung zwischen der Pokal-Pleite beim Viertligisten Saarbrücken (2:3) und dem Derby am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) bei Fortuna Düsseldorf lasse sich diskutieren, er habe sich aber so ergeben. "Wir wollten ursprünglich schauen, dass wir in die Länderspielpause kommen", sagte Veh: "Aber je länger es dauert und je mehr Personen es wissen, desto schwerer wird es." Die Suche nach seinem Nachfolger sei "Sache des Vorstandes. Wenn man mich fragt, werde ich meine Meinung sagen", betonte Veh.

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