San Sebastian (dpa) - Der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg geht mit Respekt, aber auch mit viel Optimismus ins Halbfinale der Champions-League-Finalrunde am Dienstag gegen den FC Barcelona (20.00 Uhr/Sport 1) in Bilbao.

"Barcelona ist eine der besten Mannschaften Europas", sagte Nationalspielerin Svenja Huth. Nach dem 9:1 gegen Glasgow City sind die Frauen aus Niedersachsen leicht favorisiert. "Uns ist bewusst, dass wir eine sehr gute Leistung brauchen, um diese starke Mannschaft zu schlagen. Unser Ziel ist, die Champions League zu gewinnen", sagte Huth.

"Unser Anspruch ist, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen", betonte Trainer Stephan Lerch. Barcelona hat eine ähnliche Spielanlage wie der VfL, kommt über viel Ballbesitz und Tempo. Man müsse versuchen, im Ballbesitz so wenig Fehler wie möglich zu machen, um dem Gegner nicht das Spielgerät zu überlassen, gab der Trainer die Marschrichtung gegen den Vorjahresfinalisten vor.

Lerch kann in der Partie personell aus dem Vollen schöpfen. "Vor dem Abschlusstraining sind alle gesund", sagte der Trainer. In den vergangenen Tagen habe man regeneriert, nur eine Trainingseinheit pro Tag absolviert und sich die Füße vertreten. "Nun steigt aber die Vorfreude und Spannung bei uns allen von Minute zu Minute", sagte Lerch.

Das Duell der beiden Teams gab es schon einmal im Champions-League-Viertelfinale 2014. Damals gewann Wolfsburg das Hinspiel mit 3:0, das Rückspiel dann mit 2:0. Beide Teams sind mit den Mannschaften damals nicht mehr zu vergleichen. Und der VfL ist gewarnt: Seit der Finalniederlage gegen Lyon in der vorigen Saison hat Barcelona, das im Viertelfinale Atletico Madrid 1:0 bezwang, kein Champions League-Spiel mehr verloren.

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