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Neue Ausstellung in Dresden Gerhard Richter malt wieder gegenständlich

14.09.2013, 01:13

Dresden (dpa). Maler Gerhard Richter (81) will sich nach seinen "Streifenbildern" wieder der gegenständlichen Malerei zuwenden. Sogenannte Strips - Computerausdrucke auf Papier - habe er jetzt genug gemacht, bekannte Richter am Freitag bei der Präsentation seiner Ausstellung "Gerhard Richter. Streifen + Glas" in Dresden. Das Gegenständliche komme sicher wieder.

Die Ausstellung im Albertinum entstand in Kooperation mit dem Kunstmuseum Winterthur in der Schweiz und ist bis 5. Januar 2014 an der Elbe zu sehen. In drei Räumen werden überwiegend neue Werke des Künstlers gezeigt, darunter eine Glasskulptur und Hinterglasbilder. Dazu kommen zwei Serien auf Papier: Die bereits 1957 zu Richters Studentenzeit in Dresden entstandene "Elbe" und "November" von 2008.

Richters "Streifenbilder" wurden erstmals 2011 in Paris ausgestellt. Eigens für die Schau in Dresden schuf er neue Arbeiten dieses Typs. Ausgangspunkt dafür ist seine eigene abstrakte Malerei. Aus einem Werk aus dem Jahr 1990 entstanden bis zu zehn Meter lange Bilder.