Drama aus Italien "Giulias großes Rennen": Motorengeheul und Familienbande
Giulia hat ein großes Talent - hinter dem Lenkrad ist das junge Mädchen ein Ass. Allerdings hat Giulia auch eine Menge Schulden. Wie kommt sie da am besten wieder raus?
Berlin (dpa) - Die eine Lösung für sämtliche Probleme - so etwas gibt es manchmal im Leben. Allerdings nicht oft. Der 17 Jahre alten Giulia bietet sich solch eine seltene Gelegenheit.
Die junge Frau ist eine außergewöhnlich talentierte Rennfahrerin und hat sich trotz ihres jungen Alters auf den Strecken Italiens bereits einen Namen gemacht. Doch als ihr Vater und Mentor plötzlich und unerwartet stirbt, stehen Giulia und ihr kleiner Bruder Nico vor einem Haufen Schulden und einer ungewissen Zukunft.
Regisseur Matteo Rovere erzählt in dem mehrfach ausgezeichneten Film die Geschichte einer zerrissenen Familie, die im tiefsten Schlamassel steckt und entdeckt, dass sie trotz lange zurückliegender Verletzungen und Entfremdung noch etwas für einander empfindet und sich zusammenraufen muss.
Giulias großes Rennen, Italien 2016, 119 Min., FSK ab 12, von Matteo Rovere, mit Matilda De Angelis, Stefano Accorsi