Am 21. Juni haben die drei Hengstmänner Premiere mit dem Sommer-Open-Air-Stück "JederManni" Kleinkünstlerische Wollmilchsau im Technik-Museum
Magdeburg l Ist es nun ein Theaterstück mit kabarettistischen Aspekten oder Kabarett mit theatralen Einlagen? So richtig einig sind sich Sebastian und Tobias Hengstmann beim Pressegespräch nicht.
Im Zusammenspiel mit Vater Frank einigt man sich darauf, etwas sehr Unterhaltsames mit vielen Stilementen auf die Bühne zu bringen, das einfach für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Eine kleinkünstlerische Wollmilchsau also soll das dritte Sommer-Open-Air-Stück im Magdeburger Technik-Museum werden.
Um keine falschen Erwartungen zu wecken, gibt der Senior zu Protokoll, dass "JederManni" nicht das Geringste mit dem sehr ähnlich klingenden Werk des Hugo von Hofmannsthal zu tun hat. Bestenfalls die Grundidee.
Namengebend war natürlich Frank Hengstmanns kabarettistische Paradefigur, der seit 15 Jahren arbeitslose "Manni". Der hat nämlich 20 Jahre lang im SKET an der Stanze gearbeitet und bekommt vom Teufel das verlockende Angebot, noch einmal für eine Stunde an diesem von ihm heiß geliebten Produktionsmittel arbeiten zu dürfen. "Der Tod", so Sebastian Hengstmann, "kommt nicht vor, weil der schon bei den Proben gestorben ist."
Dafür wird es eine ganze Reihe anderer Figuren geben, beispielsweise Matze und Malte alias Tobias und Sebastian sowie zwei Liebesgeschichten. Unterstützt wird das Vater-Söhne-Gespann bei der ausschließlich in Reimform gehaltenen Inszenierung von Franzisca Hengstmann, Jana Stave, Klaus Schäfer und Christian Karius.
Wie bei jedem Auftritt der Kabarett-Familie darf mit viel Musik gerechnet werden, gespielt wird "JederManni" vom 21. Juni bis zum 28. Juli fast immer ab 21 Uhr, nur zweimal sonntags ab 17 Uhr.