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McCarthy-Ära Philip Roths "Empörung" als akribisches Drama

Der Produzent und Drehbuchautor James Schamus wagt sich in seinem Regiedebüt an die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans. Es gelingt ihm, die repressive Atmosphäre der 50er bis zum tragischen Ende seines Protagonisten zu vermitteln.

13.02.2017, 07:58

Berlin (dpa) – Ausgerechnet in einem streng protestantischen College im Mittleren Westen will der begabte Marcus Messner (Logan Lerman) vor seinen überbesorgten Eltern und der drohenden Einberufung in den Koreakrieg entfliehen.

Dort trifft er nicht nur auf einen inquisitorischen Direktor, sondern auf eine Atomsphäre aus subtiler Unterdrückung, Bigotterie und bedrohlichem Konservatismus.

Produzent und Drehbuchautor James Schamus ("Tiger and Dragon") verfilmt in seinem Regiedebüt "Empörung" den gleichnamigen Roman von Philip Roth, in dem ein grundehrlicher und freidenkender junger Mann an der repressiven McCarthy-Ära scheitert.

Empörung, USA 2015, 109 Min., FSK ab 12 J., von James Schamus, mit Logan Lerman, Sarah Gadon, Tracy Letts

Empörung