Burg l „Soldaten unseres Verbandes werden von Mai bis November im Irak, im Kosovo, in Mali und in Afghanistan eingesetzt. Ich selbst werde den multinationalen Unterstützungsverband in Masar-e Scharif führen. Etwa 300 unserer Soldaten gehen in die Einsätze“, informierte Oberstleutnant Labsch die Gäste, darunter Landrat Steffen Burchhardt (SPD), der Bürgermeister der Gemeinde Biederitz, Kay Gericke (SPD), und einige Ortsbürgermeister.

Über die Arbeit des Logistikbataillons, die bevorstehenden Einsätze und über die Situation in Afghanistan referierte Oberstleutnant Andreas Lemke. Major Daniel Hahn und Hauptfeldwebel Nicola Pedina berichteten von ihren Erfahrungen im Kosovo. „Einer meiner bewegendsten Momente erlebte ich dort. Wir waren zu Fuß in Prizren unterwegs. Ein Familienvater kam zu mir. Er sprach deutsch, denn er war im Krieg nach Deutschland geflüchtet. Er bedankte sich für den Einsatz der deutschen Soldaten im Kosovo, drehte sich dann zu seiner kleinen Tochter um und sagte zu ihr: Ohne die wären wir heute vielleicht nicht hier“, so die sehr persönliche Worte von Nicola Pedina.

„Hier im Jerichower Land spüren die Angehörigen der Bundeswehr, dass sie die Achtung und den Respekt der Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung finden“, betonte Kommandeur Michael Labsch abschließend.

Führung durch die Ausstellung

Zu Beginn hatte Hauptmann der Reserve Romeo Stellmacher Interessierte durch die Ausstellung des Logistikbataillons, die im November vergangenen Jahres eröffnet worden war und öffentlich zugänglich ist, geführt. Musikalisch wurde der Frühjahresempfang vom Jugendchor Gommern unter der Leitung von Gabriele Arndt-Robra gestaltet.