Jetzt findet man ihn Grab von Clausewitz: Amerikaner dreht Video über den Militär
Carl von Clausewitz ist der wohl berühmteste Sohn der Stadt. Eine neue Tafel weist nun auf dem Ostfriedhof auf seine Grabstelle hin und beschreibt Eckdaten seines Lebens. Das so ein Schild Sinn macht, berichtet Rolf-Reiner Zube.

Burg - Vor gut 50 Jahren hat Carl von Clausewitz seine letzte Ruhe auf dem Burger Ostfriedhof gefunden, nachdem er zuvor in Breslau beigesetzt war. Zwei Hinweistafeln zeigen Besuchern den Weg zur Grabstätte von Burgs berühmtesten Sohn. Eine neue Tafel schildert sein Leben nun auch in Kurzfassung.
„Wir sind eng verbunden mit der Heimatgeschichte Burgs, vor allem natürlich mit der Geschichte von Clausewitz'“, sagt Bernd Domsgen, Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft Clausewitz-Burg anlässlich der offiziellen Übergabe der Tafel an die Stadt auf dem Ostfriedhof. Sie steht nun da, wo der Weg zur Clausewitzschen Grabstätte abzweigt.
Berliner Biker besuchen Burg wegen Clausewitz
Und sie soll die Besucher dazu bringen, nach links abzubiegen. „Es ist sehr wichtig, dass es diesen zusätzlichen Hinweis gibt und die QR-Codes führen auch noch zu mehr Informationen“, freute sich Bürgermeister Philipp Stark (parteilos). Die Stadt werde die Tafel pflegen, um sie möglichst lange zu erhalten.
Rolf-Reiner Zube, der nicht nur Mitglied der Forschungsgemeinschaft, sondern auch Leiter der Erinnerungsstätte in der Schulstraße ist, hatte zwei Episoden mitgebracht, die zeigen, wie interessant Clausewitz für Burg-Besucher ist.
So traf er auf dem Friedhof einen amerikanischen You-Tuber, der ein Video über Clausewitz fürs Internet drehte. Und dann lief ihm auch noch eine Gruppe Berliner Biker in typischer Ledermontur über den Weg. „Wir haben auf der B1 den Hinweis auf Clausewitz gesehen, da sind wir abgebogen“, erklärten sie. Da scheint das Schild genau richtig aufgestellt, bei so viel Interesse.