Millionen-Investition

Stadtwerke Energienetze Burg errichten neue Schaltstation am Tieferwisch

Die Energienetze Burg, eine Tochter der Stadtwerke, bauen am Tieferwisch eine neue Schaltstation für die Stromversorgung. Das Unternehmen investiert rund drei Millionen Euro.

Von Mario Kraus
Marco Perlberg, Abteilungsleiter Strom der Stadtwerke Energienetze, an der Baustelle für die neue Schaltstation am Tieferwisch.
Marco Perlberg, Abteilungsleiter Strom der Stadtwerke Energienetze, an der Baustelle für die neue Schaltstation am Tieferwisch. Foto: Mario Kraus

Burg - Mit umfangreichen Arbeiten im Tieferwisch haben die Stadtwerke Burg Energienetze jetzt den Startschuss für eine Drei-Millionen-Euro-Investition am Rand der Kreisstadt gegeben. Bagger heben dafür das Erdreich aus. Direkt am Umspannwerk entsteht eine neue und hochmoderne Schaltstation. Mit dem Bau soll das bisherige 15 kV (Kilo-Volt)-Stromnetz (Stadtnetz) einheitlich auf 20 kV umgestellt werden, kündigt Marco Perlberg, Abteilungsleiter Strom der Energienetze, an.  Der Rohbau erstreckt sich nach den bisherigen Plänen bis in den September, die Fertigstellung mit allen Schaltelementen und Kabel ist für Januar kommenden Jahres vorgesehen.

Der Neubau soll die Netzsicherheit in der Stromsparte langfristig sichern, so Perlberg. Dafür haben die Energienetze, eine Tochter der Stadtwerke Burg, auch in den vergangenen Jahrzehnten viel Geld in die Hand genommen. So sind seit 2015 mehr als 60 Kilometer 15/20 kV-Freileitungen durch neue Kabeltrassen und rund 20 Kilometer „alte“ 1 kV Kabel- und Freileitungen durch neue, leistungsstärkere 1 kV-Kabel ersetzt worden. Zudem verlagern sich Netzausbau und Erneuerungen in den kommenden fünf Jahren mehr in den 1 kV-Ortsnetzbereich.

Mehr als 17.000 Stromkunden

Wichtige Bausteine für die Stromversorgung bilden auch die Trafostationen. „Pro Jahr werden vier bis sechs von ihnen in unserem Netzbereich erneuert beziehungsweise ganz neu gestellt“, erläutert Perlberg. In den Fokus der Öffentlichkeit ist vor allem die Station am Stadtwald in der Forststraße gerückt, weil sie passend zur Umgebung von professionellen Künstlern gestaltet wurde und die Motive auf breite Resonanz bei Spaziergängern, Sportlern und Hundefreunden stoßen. Sieben erdverlegte 15 kV Leitungen werden über diese zweitgrößte Station der Energienetze gesteuert.

Die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH versorgen in der Stadt und den umliegenden Ortschaften mehr als 17.000 Strom- und 6000 Erdgaskunden. Im Niederspannungsnetz verfügt das Unternehmen über 353 Kilometer Kabel und 14 Kilometer Freileitungen. Das Mittelspannungsnetz umfasst 194 Kilometer Kabel und 13 Kilometer Freileitungen. Darüber hinaus werden 125 eigene Trafostationen betrieben.