Schädlinge

Raupenbefall an Bäumen melden

Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen in Gardelegen weiterhin eine gesundheitliche Gefahr für Menschen und Tiere dar.

Von Doreen Schulze

Gardelegen l Die Bekämpfung der Raupen muss daher auch 2019 fortgesetzt werden. Deshalb bittet das Ordnungsamt der Hansestadt Gardelegen die Einwohner darum, befallenen Bäume für die Bekämpfungsmaßnahmen bis zum 27. März zu melden.

Wie Florian Kauer, Fachdienstleiter im Bereich allgemeine Gefahrenabwehr, mitteilte, ist die akute Gesundheitsgefährdung während der Raupenfraßzeit des Schädlings im Frühjahr am Größten. Die Gespinstenester, ob am Boden liegend oder am Baum haftend, stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar, da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit besitzen, die sich über Jahre hinzieht.

„Der beste Eigenschutz ist immer noch der, die Gegenden zu meiden, an denen dieser Befall vorhanden ist. Da das nicht immer möglich ist, müssen besonders in den bebauten Gebieten Maßnahmen ergriffen werden, die den Eichenprozessionsspinner bekämpfen“, berichtet Kauer. So führt die Hansestadt in ihrem Gebiet auch in diesem Jahr eine konzentrierte Aktion zur chemischen und mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durch.

Der Zeitraum der Bekämpfung wird sich je nach dem Vegetationsstand der Bäume und dem Entwicklungsstadium der Raupen von April bis August bewegen. Die Behandlung der befallenen Bäume erfolgt durch Besprühen vom Boden aus.

Seitens der Hansestadt Gardelegen wird eine flächendeckende Bekämpfung nicht möglich sein, heißt es aus dem Ordnungsamt. Besprüht werden punktuell die kommunalen befallenen Bäume innerhalb der Ortslagen an öffentlichen Einrichtungen und stark frequentierten Stellen.

Zuständig für die privaten Bäume ist zunächst immer der Eigentümer der Fläche, auf dem sich der Baum befindet. Jedoch bietet die Stadt für die Behandlung privater Bäume Hilfe und Unterstützung an, so Kauer. Vom Schädling befallene Bäume sind dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung, Rudolf-Breitscheid-Straße 3, 39638 Hansestadt Gardelegen zu melden, telefonisch unter 03907/71 61 49, per Fax unter 03907/71 61 11 oder per E-Mail an florian.kauer@gardelegen.de.