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Holocaustgedenktag Margarete Senger: Genthinerin wurde in Auschwitz umgebracht, weil sie Jüdin war

Mehr als 80 Jahre nach ihrer Ermordung kehrt Margarete Senger symbolisch in ihre Heimatstadt Genthin zurück. Neue Recherchen machen ihr bewegendes Leben wieder sichtbar.

Von Simone Pötschke 23.01.2026, 18:35
Das Haus in der Mühlenstraße 1. Hier hatte Margarete Senger eine Pension
Das Haus in der Mühlenstraße 1. Hier hatte Margarete Senger eine Pension Stadtarchiv Genthin

Genthin - Viele Jahre war der Name Margarete Senger in ihrer Heimatstadt Genthin vergessen. Doch neue Recherchen der Mitglieder des „Fördervereins Genthiner Stadtgeschichte“ lassen die heutige Generation an einem Schicksal einer Frau teilhaben, das noch immer bewegt, verlor doch die gesamte Familie Senger ihr Leben im Dritten Reich.