Velsdorf l Überall klopft und hämmert es. Bohrer dröhnen bis Franz Stöhr, Vorsitzender des Velsdorfer Schützenvereins, zu Kaffee und frisch gebackenen Kuchen die Tatkräftigen an den Tisch ruft. „Wir sind jetzt auf einem Schlag schuldenfrei“, verkündet Hubertus Nitzschke, der stellvertretende Vereinsvorsitzende.

Rückblick: Das alte Schützenheim war im Juni 2015 abgebrannt. Nach dem Schock einigten sich die 33 Mitglieder des Vereins darauf, weiter zu kämpfen und einen Neustart zu wagen. Als neue Heimstätte dient eine einstige Scheune, die mit viel Eigeninitiative, Spendengelder und Fördermittel ausgebaut wurde.

Stück für Stück aufgebaut

Außerdem musste ein Kredit aufgenommen werden. Stöhr und Nitzschke nahmen eine Bürgschaft auf sich. Sichtlich erleichtert sind die beiden Männer, dass nun ein großer Teil des Grundstückes, auf dem die Halle steht, an eine junge Familie, die dort bauen möchte, verkauft ist.

Bilder

Die Halle ist jetzt ringsum isoliert. „Oben auf dem Dach haben wir seit kurzem eine Photovoltaikanlage, für die wir Pacht bekommen. Wir können einen Teil von dem Strom, der da oben erzeugt wird, günstig kaufen. Der Rest geht ins Netz“, beschreibt Nitzschke.

Schützenfest im September 2018

Gemeinsam überlegen die Schützen, was das nächste große Ereignis im Vereinsleben ist. „Wir feiern im März den 70. Geburtstag unseres Vorsitzenden“, verrät der Stellvertreter und ergänzt schmunzelnd: „Bis dahin muss unsere Festhalle zum Empfang fertig sein!“ Anders als in den Jahren zuvor soll 2018 das Schützenfest nicht mehr im Mai, sondern am letzten Wochenende im September gefeiert werden.