Havelberg l Beim vereinsübergreifenden zentralen Arbeitseinsatz auf dem Friedhofsgelände der Saldernberger Friedhofsgemeinschaft haben viele fleißige Hände viel geschafft. „Mitmachen statt Meckern“ lautete das Motto des gemeinsamen Handanlegens. So nennt sich auch eine Sendereihe innerhalb von „Sachsen-Anhalt Heute“ des MDR-Fernsehens. Und der Titel war so auch nicht ohne Grund gewählt. Denn das MDR-Fernsehen war zu dem Arbeitseinsatz vor Ort. Die Ausstrahlung des Berichtes aus Havelberg ist für Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Sendung ab 19 Uhr vorgesehen.

An die 40 Helfer dabei

Hartmut Pohl, der stellvertretende Vorsitzende der Saldernberger Friedhofsgemeinschaft, freute sich sehr darüber, dass so viele Frauen und Männer gekommen waren, um auf dem Gelände Bestehendes zu pflegen und Neues anzulegen. „Ich habe an die 40 Helfer begrüßen können, darunter Soldaten aus der 2. Kompanie des Panzerpionierbataillons 803, vom Förderverein Jugendzentrum Elb-Havel-Winkel, von der Gartensparte Am Schmokenberg, von der Kameradschaft Ehemalige des Deutschen Bundeswehrverbandes, von der Pionierkameradschaft Havelberg und Mitglieder unserer Saldernberger Friedhofsgemeinschaft. Und noch so einige mehr.“

Ökowiese wird angelegt

„Arbeitslos“ blieb keiner von ihnen, denn es gab jede Menge zu tun in der Anlage. Das größte Vorhaben: die Vorbereitungen zum Anlegen einer Ökowiese. „Wir verstehen unseren Friedhof nicht nur als Ruhestätte für die Verstorbenen und als Trauerstätte für die Angehörigen, sondern auch als eine parkähnliche Anlage für jeden Besucher“, erklärt Hartmut Pohl. „Die Ökowiese soll gewissermaßen die ,grüne Lunge‘ dieser Parkanlage werden.“ Muttererde dazu war angefahren und auf der anzulegenden Fläche verteilt worden. „Im Herbst sollen noch Blumenzwiebeln eingebracht werden, und im Frühjahr 2019 wollen wir dann mit der restlichen Bepflanzung loslegen“, ist weiter zu erfahren. Neu entstehen soll auch eine zweite Stelenanlage, wozu ebenfalls die Vorarbeiten erledigt worden sind.

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Fleißige Soldaten

Mit Pflegearbeiten auf dem Friedhof beschäftigten sich unter anderem sechs Soldaten – unter Leitung von Oberstabsfeldwebel Jens Olhorn – aus der 2. Kompanie der Havelberger Elb-Havel-Kaserne. Sie kümmerten sich nicht nur um die insgesamt 23 Soldatengräber auf dem Friedhof, sondern halfen nach der Mittagspause auch noch fleißig in anderen Bereichen. „Ohne sie hätten wir die Tagesaufgabe nicht so gut erfüllt“, ist Hartmut Pohl des Lobes voll über die Bundeswehrangehörigen. Und im gleichen Zusammenhang möchte er sich „auch bei allen anderen Helfern herzlich bedanken“.