Wust l Auch wenn ihnen die achtstündige Fahrt von Giengen bei Stuttgart in den Knochen steckte: Voller Freude, Stolz und mit einem breiten Lachen im Gesicht stiegen Wehrleiter Steffen Gottschalk, Gerätewart Ringe Urbahn und sowie die Maschinisten Eric Müller und Ralf Köppen aus dem Fahrzeug. Um 18.25 Uhr trafen sie am Donnerstagabend gut hörbar für alle Wuster und dem Applaus eines kleines Empfangskomitees am Gerätehaus ein. Ein Moment, der in die Chronik der Wuster Feuerwehr eingeht. Nachdem sie erst vor wenigen Wochen das neue Domizil eingeweiht haben, folgt nun der krönende Abschluss der Neuanschaffungen für eine optimale Einsatzbereitschaft. „Einfach ein schönes Gefühl“, strahlt Steffen Gottschalk. Er weiß aber auch, dass nun intensives Vertrautmachen mit der Technik, mit dem das Fahrzeug ausgestattet ist, auf seine Kameraden zukommt. Er und die drei Gerätewarte sind am Vortag beim Hersteller in Giengen gut eingewiesen worden – das Wissen geben sie nun in den Schulungen weiter. Die können unter Corona-Bedingungen nur in Kleinsgruppen stattfinden. Zu Wochenbeginn wird das Auto noch mit Funk ausgestattet.

282.000 Euro hat das HLF 10 gekostet. 145.000 Euro davon hat das Land Sachsen-Anhalt über ein Programm zur Beschaffung von neuen Fahrzeugen gefördert, den Rest brachte die Verbandsgemeinde als Träger der Feuerwehren auf.

Nächstes Auto für Sandau

Die nächste Anschaffung im Elbe-Havel-Land: ein HLF 10 für die Sandauer Feuerwehr. Es sollte eigentlich schon 2020 geliefert werden, das verschiebt sich aber auf Anfang kommenden Jahres. Und im Entwurf des Haushaltsplanes der Verbandsgemeinde steht für 2021 auch der dringend notwendige Kauf eines Einsatzleitfahrzeuges für das Elbe-Havel-Land.