Sandau l Die Soldaten der 1. Polnischen Armee waren am 25. April 1945 als erste in die Stadt einmarschiert. Zuvor hatte amerikanische Artillerie Sandau elf Tage lang von der anderen Elbseite aus beschossen, wobei neun Einwohner starben und 58 später ihren Verletzungen erlagen. Die Stadt war zu 80 Prozent zerstört, allein 166 Wohnhäuser lagen in Schutt und Asche. Die Sandauer Glocken konnten am 8. Mai das Kriegsende nicht verkünden, der Turm war zerschossen.

Neben den Räten Peter Busse und Jörg Müller war auch Holger Köhne von der Linkspartei anwesend, er legte eine Rose vor der Statue des Soldaten  nieder. Inzwischen ist die Anlage in die Jahre gekommen und müsste saniert werden.