Schollene l „Das schmeckt!“ Eike Trumpf, Mitglied der Bewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“, hat beim Besuch der Brauerei in Schollene einen Schluck vom Bier probiert, das Gastwirt Maik Kleinod zum Verkosten angeboten hat. Als Kreistagsmitglied und im Sternreiten aktiv, hat Eike Trumpf immer wieder mit Touristen zu tun. „Die fragen nach, ob es denn ein regionales Bier gibt, das sie in einer schönen Flasche als Andenken an die Altmark mitnehmen können.“ Können Sie. Maik Kleinod steht kurz davor, sein in der Schollener Brauerei hergestelltes Bier nicht mehr nur in Fässern, sondern auch in Flaschen abzufüllen.

Er hat dem „Kind“ jetzt auch einen Namen gegeben: Elbe-Havel-Brauerei. „Die Brauerei und das Bier stehen für die gesamte Region, die auf den Tourismus ausgerichtet ist. Jeder soll sich damit identifizieren: die Schollener, Havelberger, Klietzer, Schönhauser, Fischbecker ...“

Name: "Elbe-Havel-Brauerei"

Maik Kleinod, Betreiber des „Seeblicks“ in Klietz, hat die Brauerei vor zwei Jahren gekauft und auch das „Hotel am Mühlenberg“ gepachtet. Er präsentierte der Kommission sein Gestaltungskonzept für die geplante Event- und Erlebnis-Gastronomie in der Brauerei. Dazu sind noch einige bauliche Veränderungen vorgesehen. Der Tresen wird in den Saal verlegt, das Sudhaus mit den beiden großen Kupferkesseln und dem Whirlpool kommen hinter eine Glaswand, ein gemütlicher Biergarten als aufgeständerte Terrasse vor dem 1841 erbauten Gebäude soll zum Verweilen einladen und durch den Abriss eines Hauses entstehen ausreichend Parkplätze, auch ein Bus kann dann hier halten. „Dadurch wird dann sicher auch das Heimatmuseum mehr frequentiert“, nennt er einen weiteren Vorteil.

Bilder

Es soll nicht nur Elbe-Havel-Bier für die eigenen Restaurants in Klietz und Schollene gebraut werden, sondern auch zum Verkauf an Endkunden über repräsentative Verkaufsstellen. 600 Hektoliter pro Jahr werden angestrebt.

Pils und dunkles Bier sowie Weizen und saisonal auch Bock- und Winterbier sowie Märzen werden derzeit in Schollene produziert. Zweimal pro Woche ist Brau-Tag.