Klötze l Über die WLAN-Richtlinie des Landes informierte Hauptamtsleiter Christian Hinze-Riechers bei der jüngsten Sitzung des Klötzer Stadtrates. WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network. Gemeint ist ein kabelloses, lokales Funknetz, das den Internetzugang ermöglicht. Wie Hinze-Riechers mitteilte, stünden dafür in Sachsen-Anhalt zwei Millionen Euro bereit. Gefördert würde die erstmalige Einrichtung von öffentlichen und kostenfrei nutzbaren Netzen an öffentlich zugänglichen Standorten mit touristischer oder kultureller Bedeutung, an denen noch kein vergleichbares WLAN existiert. Die Förderung von 80 Prozent, maximal 100 000 Euro, könne nicht nur von Kommunen, sondern zum Beispiel auch von Vereinen in Anspruch genommen werden.

Wie der Amtsleiter ankündigte, soll demnächst darüber gesprochen werden, wo im Bereich der Stadt Klötze solche Netze eingerichtet werden könnten. Der Haken an der Sache ist, dass das nur dort möglich sei, wo es bereits einen Breitbandanschluss mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde gibt. „Im Drömling“, so nannte Hinze-Riechers ein Negativ-Beispiel, „haben wir damit ein Problem.“

Sportplätze nicht vergessen

Thomas Mann (CDU), seines Zeichens auch Vorsitzender des TSV Kusey, bat darum, auf jeden Fall die Sportstätten zu berücksichtigen. „Das wäre eine Chance, um die Vereine mit vernünftigem Internet auszustatten“, fügte Mann hinzu.

Anwesend bei der Sitzung des Stadtrates war übrigens Andreas Kluge, Geschäftsführer des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA). Uwe Harms (CDU) wollte wissen, ob Kluge vielleicht etwas darüber sagen könne, wann die Erschließung auf dem Gebiet der Einheitsgemeinde Klötze erfolgen soll. Doch Stadtoberhaupt Uwe Bartels verwies auf den nichtöffentlichen Teil.