Immekath l Panflöte, Blockflöte, Klarinette, Altsaxophon, Klavier und Orgel – all diese Instrumente waren am Sonntagnachmittag in der Immekather Kirche zu hören. Dort gestalteten Matthias Böhlert und Jens Drebenstedt das erste Konzert des diesjährigen Musiksommers. Damit geht die Reihe in die vierte Runde. In gut eineinhalb Stunden nahm das Duo seine mehr als 80 Zuhörer – nur noch einige hintere Bankreihen blieben in dem Gotteshaus unbesetzt – mit auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen.

Bekannte Titel wie „Sailing“ oder „Somewhere Over the Rainbow“ gehörten zum Programm, das 17 Stücke umfasste. Das Spektrum reichte von Bach über Vivaldi bis hin zu James Last. Gesungen wurde nicht, die Musiker ließen die Melodien für sich sprechen – und zwar auf sehr eindrucksvolle und abwechslungsreiche Weise. Während Matthias Böhlert, Leiter der Kantorei Salzwedel, für das Klavier zuständig war, griff Jens Drebenstedt, der als freischaffender Musiker und Pädagoge tätig ist, regelmäßig zu anderen Instrumenten. Zuerst war es die Panflöte, der er mit dem Mund Töne entlockte. Die Blockflöte, so sagte er beim ersten Wechsel, sei im 17. Jahrhundert ein wichtiges Instrument gewesen. Verschiedene Arten hätten sich herausgebildet. Kleine und größere Exemplare hatte Drebenstedt mitgebracht. Die Klarinette und das Altsaxophon kamen ebenfalls an die Reihe. Nicht fehlen durfte natürlich die restaurierte Immekather Troch-Orgel – der Musiksommer wurde einst auch ins Leben gerufen, um die Instandsetzung anzuschieben – auf der Matthias Böhlert etwa „Gib uns Frieden jeden Tag“ spielte.

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