20. JANUAR 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen, Events und Freizeit am Dienstag
Puppentheater, Reiseimpressionen, Film und mehr - das Programm in Magdeburg am Dienstag, 20. Januar 2026, bietet Vielfalt.

Magdeburg - Auch Dienstag, der 20. Januar 2026, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.
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„Josef Schaf will auch einen Menschen“ im Magdeburger Puppentheater
Das Puppentheater Magdeburg zeigt die Bühnenfassung des Kinderbuchs „Josef Schaf will auch einen Menschen“ von Kirsten Boie in einer Dramatisierung von Miriam Locker für Zuschauerinnen und Zuschauer ab sechs Jahren. Regie führt Hans-Jochen Menzel, die Ausstattung stammt von Udo Schneeweiß, die Puppen von Peter Lutz und Udo Schneeweiß. Gespielt wird von Paul Hentze und Svea Schiedung.
Die Inszenierung verkehrt das bekannte Verhältnis zwischen Mensch und Tier: In dieser Welt besitzen Tiere Haustiere – Menschen –, die sie füttern, ausführen und versorgen. Im Mittelpunkt steht Josef Schaf, der sich sehnlich einen eigenen Menschen wünscht. Sein Wunsch erfüllt sich, als ihm zum Geburtstag ein kleiner Harmlos-Mensch namens Bubi geschenkt wird. Josef übernimmt Verantwortung, doch nicht alles läuft so problemlos, wie er sich das vorgestellt hat. Die Produktion verbindet humorvolle Situationen mit hintergründigen Fragen nach Freiheit, Fürsorge und Verantwortung.
Das Stück feierte 2024 Premiere und wird ab dem 18. Januar mit mehreren Terminen im Puppentheater an der Warschauer Straße gezeigt. Karten gab es zum Redaktionsschluss noch für Vorstellungen m 18.1. um 16.30 Uhr, am 19.1. um 9 Uhr, am 20. und 21.1. um 9 und 10.30 Uhr und am 22.1. um 10.30 Uhr.
„Patagonien – 3000 Kilometer durch die Wildnis bis nach Feuerland“ im Magdeburger Oli
Die Weite des Südens ist am Dienstag, dem 20. Januar 2026, im OLi-Kino in der Olvenstedter Straße 25a bei einer Multivisionsshow zu erleben. Unter dem Titel „Patagonien – 3000 Kilometer durch die Wildnis bis nach Feuerland“ berichtet Tobias Schorcht von einer Expedition, die sein Leben verändert hat. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr.
2019 kündigte Schorcht seinen Job als Lehrer und machte aus einem Traum ein Abenteuer. Acht Monate lang war er in Chile und Argentinien unterwegs – allein, zu Fuß, mit einem Schlauchboot im Gepäck. Der Weg führte über Eisfelder und durch menschenleere Steppen, über Flüsse und Berge. Er kentert auf Chiles größtem Fluss, schlägt sich durch mit dem, was er trägt, und lernt von Einheimischen, wie Selbstversorgung wirklich funktioniert. In der Pampa steht er plötzlich einem Puma gegenüber – einem Moment, der sich tief einprägt.
Schorchts Erzählung ist eine Mischung aus Naturgewalt, Improvisation, Demut und purer Freude am Leben draußen. Seine Multivisionsshow verbindet atemberaubende Bilder, persönliche Reflexionen und erlebte Grenzsituationen – eine Einladung, die Welt mit eigenen Augen zu sehen.
Ausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“ im Kulturhistorischen Museum
Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zeigt die Sonderausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“ in der Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73. Auf rund 600 Quadratmetern gliedern sich die Abteilungen in Rückbezüge auf mittelalterliche Topoi und die damit verbundene Identitätssuche, die Anfänge systematischer Denkmalpflege in Preußen sowie die Planungen und Phasen der „Großen Domreparatur“.
Als König Friedrich Wilhelm III. 1825 ein Konzert im Magdeburger Dom besuchte, fiel ihm der ruinöse Zustand der Kathedrale auf, woraufhin er die Restaurierung vorantrieb. Die damals begonnenen Baumaßnahmen markieren einen Meilenstein für das historische Bewusstsein und die Denkmalpflege im Preußen des frühen 19. Jahrhunderts und stehen zugleich in Verbindung mit der aufkommenden Nationenbildung, die auf eine idealisierte mittelalterliche Vergangenheit Bezug nahm. Die Ausstellung zeigt diese Entwicklungen im zeitgeschichtlichen Kontext und macht die Restaurierung des Doms sowie ihre Bedeutung für Europa anschaulich.
Erwachsene zahlen für den Eintritt acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Laufzeit der Ausstellung erstreckt sich bis zum 17. Mai 2026.
„Geboren 1975“ - Ausstellung im Magdeburger Kloster Unser Lieben Frauen
Anlässlich seines 50. Geburtstags zeigt das Kunstmuseum Magdeburg im Kloster Unser Lieben Frauen in der Regierungsstraße 4 bis 6 noch bis 25. Januar die Ausstellung „Geboren 1975“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 50 Frauen und Männer, die – wie das Museum selbst – im Jahr 1975 geboren wurden und deren Lebenswege in enger Verbindung mit Magdeburg stehen. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag ab 10 Uhr: Wochentags bis 17 Uhr, an den Wochenenden bis 18 Uhr.
Fotografen wie Katrin Freund, Elisabeth Heinemann, Hans-Wulf Kunze und Thomas Sasse haben diese „Altersgefährten“ des Museums in eindrucksvollen Porträts festgehalten. Die Fotografien werden durch persönliche Geschichten ergänzt, die die Lebenswege der Porträtierten in den Kontext der Stadtentwicklung stellen.
Die Ausstellung bietet tiefgehende Einblicke in eine Generation, die – geprägt von Wandel, Aufbruch und Verwurzelung – sowohl das Magdeburg von gestern als auch das von heute erlebt hat. Manche der Porträtierten sind in ihrer Geburtsstadt geblieben, andere haben ihre Wurzeln in der Ferne geschlagen und sind später zurückgekehrt. Was alle eint, ist das verbindende Element des Ortes und die Art und Weise, wie Magdeburg ihre Biografien geprägt hat.
„Geboren 1975“ ist Teil des Jubiläumsprogramms „Herausgeforderte Gemeinschaft“, das das Kunstmuseum im Rahmen seines 50-jährigen Bestehens feiert. Die Ausstellung beleuchtet nicht nur die individuelle Geschichte der Porträtierten, sondern auch das Wesen von Gemeinschaft – ein Thema, das in unserer heutigen Gesellschaft nie selbstverständlich ist, sondern stets neu verhandelt und gestaltet werden muss. Auch die Stadt Magdeburg, mit all ihren Facetten und Herausforderungen, steht in diesem Dialog.
Sneak Preview im Cinmaxx Kino Magdeburg
Das Cinemaxx Kino am Willy-Brandt-Platz in Magdeburg zeigt regelmäßig Sneak Previews, bei denen ausgewählte Filmproduktionen vor ihrem offiziellen Kinostart zu sehen sind. Der genaue Filmtitel wird dabei im Vorfeld nicht bekannt gegeben und bleibt bis zum Beginn der Vorstellung geheim.
Die nächste Vorstellung ist für Dienstag, 20.1., um 20 Uhr vorgesehen. Eintrittskarten sind zum vergünstigten Sneak-Preis erhältlich.
Besuch im Magdeburger Zoo
Hunderte Tiere werden im Magdeburger Zoo gezeigt. Die Einrichtung befindet sich im Norden der Landeshauptstadt mit dem Eingang in der Zooallee.
Der Zoo hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 4. November bis 28. Februar von 9 bis 16 Uhr. In der Hauptsaison an allen anderen Tagen ist bis 18 Uhr geöffnet.
Ausverkauft in Magdeburg
Im Vorverkauf nur noch zwei Ticket waren zu diesem Zeitpunkt für den Auftritt von Florian Schroeder um 19.30 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a zu haben.
Zum Redaktionsschluss gab es für "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer im auf den Kopf gemacht hat" um 9 und 10.30 Uhr im Puppentheater in der Warschauer Straße 25 bereits keine Karten mehr. Ausverkauft war auch Andrea Sawatzki mit "Biarritz - Premierentournee" um 20 Uhr im Alten Theater in der Tessenowstraße 11.
Gegebenenfalls sind Resttickets an der Abendkasse zu haben.