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15. Januar 2026 Ausgehen in Magdeburg: Freizeit, Events und Veranstaltungen am Donnerstag

Musik, Humor, Schauspiel, ein ökumenisches Gespräch und mehr stehen zum 15.1.2026 neben weiteren Angeboten im Veranstaltungskalender für Magdeburg.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 09.01.2026, 17:31
Hotel Rimini gastieren in Magdeburg.
Hotel Rimini gastieren in Magdeburg. Foto: Alexander Graeff

Magdeburg - Magdeburg bietet auch am Donnerstag, 15. Januar 2026, Programm. Die Volksstimme hat auf dieser Seite Tipps aus dem Veranstaltungskalender zusammengetragen.

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Hotel Rimini geben im Magdeburger Moritzhof ein Konzert

Die Leipziger Band Hotel Rimini macht am 15.1. im Moritzhof Station. Unterwegs auf ihrer „Gefährdete Arten Tour 2025/26“ bringt das sechsköpfige Ensemble einen besonders vielschichtigen Klang nach Magdeburg. Elektrische Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug treffen bei ihnen auf Cello und Violine, dazu gesellen sich Piano, Akustikgitarre, Effektgeräte, gelegentlich ein Waldhorn oder ein betagtes Casio.

Diese Mischung bildet den Rahmen für deutschsprachige Texte, die pointiert von verschlungenen Lebenswegen, Alltagsbrüchen und dem eigenen Scheitern erzählen – mal mit feinem Humor, mal mit melancholischer Schärfe. Ihr Debütalbum „Allein unter Möbeln“ erschien im Herbst 2023 und wurde von Kritikern gefeiert und zwischen Indie und Chanson verortet.

Der Musikexpress lobte den zeitlosen Sound und die kluge Beobachtung der Gegenwart, das Rolling Stone Magazine sprach von einem der besten Alben des Jahres, Bremen Zwei zeichnete es als stärkstes deutschsprachiges Werk aus, und Die Zeit sah darin elegischen Chanson-Pop mit Streichern und Bläsern „für die Tinder-Generation“. Im Herbst 2025 ist das zweite Album „Gefährdete Arten“ erschienen.

Hotel Rimini besteht aus Julius Forster, Paul Pötsch (Trümmer), Annegret Enderle, Valentin Link (KUF), Paul-Jakob Dinkelacker (Fabian Simon & The Moon Machine) und Paula Schieferecke – allesamt Musiker, die ihre Erfahrungen aus verschiedenen Projekten mitbringen und zu einem unverwechselbaren Gesamtklang verweben.

Hotel Rimini spielen diesen Donnerstag, 15. Januar, um 19.30 Uhr im Moritzhof am Moritzplatz 1.

„Unverzagt. Mit Herz und Verstand“ in Magdeburger Stadtbibliothek

Unter dem Titel „Unverzagt. Mit Herz und Verstand“ laden die Katholische Akademie des Bistums Magdeburg und die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt am 15. Januar 2026 zum ökumenischen Neujahrsgespräch in die Stadtbibliothek Magdeburg ein. Von 19.30 bis 21 Uhr diskutieren Bischof Gerhard Feige und Landesbischof Friedrich Kramer über gesellschaftliche, kirchliche und politische Herausforderungen zum Jahresbeginn.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist der neu erschienene Sammelband „Unverzagt“, der Reden und Beiträge Feiges aus den vergangenen Jahren bündelt. Das Werk enthält unter anderem Stellungnahmen zu den Anschlägen in Halle und am Magdeburger Weihnachtsmarkt sowie Reflexionen zum Zustand der Kirchen, zur Rolle von Gedenken und zum Engagement für Demokratie. Die Veranstaltung versteht sich als Analyse und Standortbestimmung für Sachsen-Anhalt und möchte zugleich Orientierung für das kommende Jahr geben. Moderiert wird das Gespräch von Christoph Maier und Dr. Reinhard Grütz.

Die Koffer voll von Sehnsucht im Magdeburger Insel Theater

Im Insel Theater in der Zollstraße 19 nimmt Anne Struve ab diesem Donnerstag in acht Vorstellungen von „Die Koffer voll von Sehnsucht“ das Publikum mit in die Lebenswelt Mascha Kalékos. Sie rückt eine Biografie ins Zentrum, die von Bewegungen zwischen Kontinenten und Zeiten geprägt ist.

Den Rahmen bildet ein Abend, der die Dichterin in einem Zürcher Zimmer des Jahres 1975 verortet. Dort schweifen ihre Gedanken über Jahrzehnte zurück, zu frühen Jahren im Berlin der 20er und 30er, zu Phasen in New York nach dem Krieg und zu Etappen in Jerusalem, bevor der Blick erneut nach Europa führt. Anne Struve nutzt ausschließlich Kalékos Worte: Gedichte, Brieffragmente und persönliche Notizen aus dem Nachlass bilden das Gerüst. Diese Texte zeigen Entwicklungen, Richtungswechsel, Brüche und Wege des Weitergehens, die Mascha Kaléko für sich formulierte.

Das Schauspiel legt ihre Arbeitsprozesse offen, zeigt erste Ideen und die Umsetzung bis hin zur fertigen Form. Die Struktur der Szenen folgt dem Wechsel zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen ruhigen Momenten und gedanklichen Sprüngen. Das Publikum begleitet die Erzählerin durch ein Jahrhundert, das von politischen Spannungen, Aufbrüchen und Verlusten geprägt ist.

"Die Koffer voll von Sehnsucht" beginnt vom 15. bis 17. und vom 22. bis 24. Januar um 20 Uhr im Insel Theater in der Zollstraße 19. 18-Uhr-Vorstellungen stehen für den 18. und 25. Januar im Spielplan.

„Caveman – Du sammeln. Ich jagen!“ im Theater in der Grünen Zitadelle

Die Erfolgsproduktion „Caveman – Du sammeln. Ich jagen!“ mit Volker Meyer-Dabisch gastiert am 15. Januar 2026 um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle im Breiten Weg 8a. Bereits ausverkauft ist die Vorstellung am 16. Januar.

Das Solostück widmet sich mit humorvoller Beobachtung dem Verhältnis von Mann und Frau und dessen Entwicklung über Jahrtausende hinweg. Im Mittelpunkt steht der Protagonist Tom, der die alltäglichen Missverständnisse und Muster moderner Partnerschaften aus einer scheinbar urzeitlichen Perspektive beleuchtet.

Dabei kontrastiert das Stück das traditionelle Rollenbild des jagenden Mannes und der sammelnden Frau mit der heutigen Lebenswelt, in der Fernbedienungen, Smartphones und Eigentumswohnungen die Rolle von Speer und Feuerstein übernommen haben. Trotz technischer Errungenschaften zeigt „Caveman“, dass grundlegende Kommunikationsprobleme zwischen den Geschlechtern bestehen bleiben.

Die Produktion basiert auf dem Broadway-Erfolg von Rob Becker und begeistert seit dem Jahr 2000 auch im deutschsprachigen Raum in der Inszenierung von Esther Schweins.

Satirischer Jahresrückblick mit Sebastian und Tobias Hengstmann

Am Donnerstag, dem 8. Januar 2026, präsentieren  Sebastian und Tobias Hengstmanns um 19.30 Uhr ihren satirischen Jahresrückblick im Kabarett "...nach Hengstmanns" im Breiten Weg 37. In gewohnt bissiger Manier nehmen die Brüder das vergangene Jahr unter die Lupe – ein Jahr voller Frechheiten, Unverschämtheiten und jener ungekonnter Unmöglichkeiten, die nur das echte Leben hervorbringt.

Mit spitzer Zunge und treffsicherem Humor lassen die Hengstmanns die medialen, politischen und gesellschaftlichen Ereignisse Revue passieren. Kopfschütteln ist ausdrücklich erlaubt, Fassungslosigkeit beinahe garantiert – doch vor allem darf gelacht werden. Vielleicht mischt sich sogar ein Gast unter die satirischen Beobachter. Sicher sei: Ernst wird es höchstens für die Pointen, nie für die Stimmung, so eine Ankündigung.

Tickets waren zum Redaktionsschluss für die Magdeburger Vorstellungen am 9., 14., 15., 21. und 22., 24. sowie vom 29. bis 31. Januar um 19.30 Uhr zu haben. Für weitere Vorstellungen waren die Eintrittskarten im Vorverkauf vergriffen.

"Magdeburg vor 50 Jahren" in der Sudenburger Feuerwache

Unter dem Titel „Magdeburg vor 50 Jahren“ lädt das Erzählcafé Spätlese am 15. Januar 2026 um 15 Uhr zu einem historischen Rückblick in die Stadtgeschichte ein. Im Mittelpunkt steht das Jahr 1976, das in Bild-, Text- und Erinnerungsfragmenten wieder lebendig wird. Die Magdeburger Autorin und Kulturvermittlerin Nadja Gröschner stellt ausgewählte Ereignisse, Entwicklungen und Alltagsgeschichten aus dieser Zeit vor und eröffnet damit eine zweiteilige Reihe.

Das Publikum erhält Einblicke in gesellschaftliche, kulturelle und kommunale Veränderungen der späten DDR-Jahre sowie in persönliche Geschichten, die das damalige Leben prägten. Das Format verbindet Vortrag, Erinnerungsarbeit und Austausch und lädt die Teilnehmenden ein, eigene Erlebnisse einzubringen oder über das Gehörte ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstalter kündigen bereits einen zweiten Teil der Reihe für den 12. Februar 2026, ebenfalls um 15 Uhr, an, in dem die historische Spurensuche fortgesetzt wird.

Käpt’n Karton und Ingrid, die Möwe im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg

"Käpt’n Karton" steht derzeit auf dem Spielplan des Theaters Magdeburg. Vorstellungen beginnen am 14. und 15.1. jeweils um 9 Uhr.

Auch interessant: Tickets zu dieser und weiteren Vorstellungen gibt es im Vorverkauf auch online bei Biberticket, zudem telefonisch unter der Rufnummer 0391/5999700 sowie in Verkaufsstellen von Biberticket - zum Beispiel in der Goldschmiedebrücke 17 in Magdeburg.

Die Geschichte: Weit draußen auf dem Meer, wo Wind und Wellen das Sagen haben, lebt Käpt’n Karton auf seinem Boot. Mit dabei: ein neugieriger Holzwurm und ein paar Fische, die gelegentlich vorbeischwimmen. Die Tage verlaufen ruhig, bis eines Morgens eine kleine Möwe auf dem Deck landet. Ingrid, wie sie sich nennt, kann nicht weiterfliegen – und bringt das Leben des Käpt’ns ordentlich durcheinander.

Lesen Sie auch die Rezension: Ausflug für die Familie „Käpt’n Karton und Ingrid, die Möwe“ auf Magdeburger Bühne

Das Theater Magdeburg zeigt die Geschichte als Schauspiel mit Puppen von Claboberta Schnackvogel. Die Uraufführung richtet sich an Kinder ab drei Jahren und läuft im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64.

Ausstellung „Und Menschlichkeit?“ in der Sudenburger Feuerwache

Unter dem Titel „Und Menschlichkeit?“ präsentiert die 13. Klasse der Freien Waldorfschule Magdeburg am 15. Januar 2026 in der Feuerwache eine Ausstellung mit künstlerischen Arbeiten. Von 19.30 bis 21.00 Uhr zeigen die Jugendlichen Werke, die sich mit Fragen an die gegenwärtige Gesellschaft beschäftigen. In den vergangenen Monaten erprobte die Klasse ein breites Spektrum gestalterischer Ausdrucksformen, darunter Malerei, Fotografie, plastische Arbeiten, Installationen sowie multimediale Formate.

Die Vielfalt der Themen und Techniken soll Einblicke in die Gedankenwelt junger Menschen geben, die sich kritisch mit ihrem Umfeld auseinandersetzen. Eröffnet wird die Schau durch eine Ansprache von William Ewald, musikalisch begleitet von der Pianistin Piri Wagner.

Ausverkauft in Magdeburg

Keine Karten gab es zum Redaktionsschluss mehr für "Da sind wir aber immer noch" um 20 Uhr in der Zwickmühle in der Leiterstraße 2a.

Gegebenenfalls sind an der Tages- oder Abendkasse noch Resttickets erhältlich.