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27. JANUAR 2026 Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen, Events und Freizeit am Dienstag

Musik, Gedenken, Gesellschaft, FCM-Geschichte und mehr - das Programm in Magdeburg am Dienstag, 27. Januar 2026, bietet Vielfalt.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 20.01.2026, 20:50
"Transmission – The Sound of Joy Division" treten in Magdeburg auf.
"Transmission – The Sound of Joy Division" treten in Magdeburg auf. Bandfoto

Magdeburg - Auch Dienstag, der 27. Januar 2026, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.

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"Transmission – The Sound of Joy Division" im Magdeburger Moritzhof

Mit dem charakteristischen Klangbild des Post-Punk und klaren Reminiszenzen an die frühen Jahre von "Joy Division" rückt eine Band in den Fokus, die sich seit Jahrzehnten intensiv mit diesem musikalischen Erbe auseinandersetzt. "Transmission – The Sound of Joy Division" aus Großbritannien markiert 2026 das zwanzigjährige Bestehen des Projekts und bringt dieses Programm am Dienstag, dem 27.01.2026, um 20 Uhr auf die Bühne des Magdeburger Moritzhofs am Moritzplatz 1.

Die Formation rekonstruiert Songs aus den Alben "Unknown Pleasures" und "Closer" und ergänzt das Repertoire um weitere bekannte Titel wie "Love Will Tear Us Apart" oder "She’s Lost Control". Dabei greift die Band auf eine detailgenaue Soundkulisse zurück, die sich an Studio- und Livefassungen der Originale orientiert. Seit mehr als 30 Jahren widmet sich "Transmission – The Sound of Joy Division" der Musik der Gruppe um Sänger Ian Curtis und transportiert deren Stücke in Konzertsituationen in Großbritannien und Europa. 

Gedenklesung auf dem Magdeburger Willy-Brandt-Platz

Das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus und das Gedenken an seine Opfer stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Lesung und Kundgebung in Magdeburg. Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust versammeln sich am Dienstag, dem 27.01.2026, von 16 bis 17 Uhr Menschen auf dem Bahnhofsvorplatz am Hauptbahnhof Magdeburg, dem Willy-Brandt-Platz. Ort des Zusammenkommens ist die Holocaust-Gedenkplatte für die Opfer der Deportationen.

Gemeinsam mit dem Verein Miteinander und dem Landesverband Jüdische Gemeinden Sachsen-Anhalt richtet sich die Veranstaltung an alle Interessierten. Texte und Wortbeiträge greifen Schicksale von Verfolgten auf und stellen die systematische Entrechtung, Deportation und Ermordung von Millionen Menschen in den historischen Zusammenhang. Der Bahnhofsvorplatz als zentraler Ort der Stadt verweist zugleich auf die Rolle von Bahnhöfen als Ausgangspunkte der Deportationen während der nationalsozialistischen Herrschaft.

Geschichte des FCM im Magdeburger Wobau-Veranstaltungszentrum

Geschichten, Erinnerungen und Entwicklungen aus sechs Jahrzehnten Vereinsgeschichte stehen im Mittelpunkt des vierten Teils der Vortragsreihe zum 60-jährigen Bestehen des Fußballclub Magdeburg. Der Referent Roland Uhl nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise durch unterschiedliche Epochen des Vereins und beleuchtet prägende Momente seiner Entwicklung.

Am Dienstag, dem 27.1.2026, um 18 Uhr richtet sich der Blick in der FCM-Ausstellung im Wobau Veranstaltungszentrum an der Goldschmiedebrücke 15 auf Menschen und Ereignisse, die den Club nachhaltig beeinflussten. Zahlreiche Persönlichkeiten trugen mit ihrem Engagement auf und neben dem Platz zur Geschichte des Vereins bei und finden in den Erzählungen ebenso Raum wie Begebenheiten aus der Perspektive langjähriger Magdeburger Fußballfans.

"Von der Hochschule in den Knast" in Magdeburger Hochschulbibliothek

Der Übergang vom Studium in den Berufsalltag verläuft nicht immer geradlinig und führt mitunter in Arbeitsfelder, die im öffentlichen Diskurs selten sichtbar sind. Unter dem Titel "Von der Hochschule in den Knast" richtet sich der Blick auf berufliche Wege in der Straffälligenhilfe. Am Dienstag, dem 27.01.2026, um 18.00 Uhr sprechen in der Hochschulbibliothek Magdeburg, Schulungsraum, Linda Schuck und Jennifer Schmidt über ihre Erfahrungen nach dem Studium.

Beide berichten über ihre Tätigkeit in der Straffälligenhilfe und skizzieren Arbeitsfelder wie Jugendkriminalprävention, Täter-Opfer-Ausgleich und Übergangsmanagement. Ausgehend von ihren jeweiligen Studiengängen Soziale Arbeit sowie Bildungswissenschaft und Soziale Arbeit beschreiben sie Anforderungen des Berufsalltags und die Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis. Fragen nach fachlichen Kompetenzen, persönlichen Voraussetzungen und der Bedeutung von Erfolg in diesem Arbeitsfeld strukturieren den Austausch. Die Veranstaltung gehört zur Reihe homegrown und ermöglicht Einblicke in berufliche Perspektiven jenseits klassischer Karrierebilder. Der Eintritt bleibt frei.

Buchlesung und Gespräch mit Alexander Hagelüken im Magdeburger Machwerk

Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, wirtschaftlicher Macht und politischen Handlungsspielräumen stehen im Zentrum einer Buchlesung mit anschließendem Gespräch in Magdeburg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zukunft der Demokratie der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt spricht der Wirtschaftsjournalist Alexander Hagelüken am Dienstag, dem 27.01.2026, um 18 Uhr im machwerk am Breiten Weg 114a. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt stellt Hagelüken zentrale Thesen aus seinen Veröffentlichungen vor und ordnet aktuelle wirtschafts- und sozialpolitische Entwicklungen ein.

Der 1968 in München geborene Ökonom arbeitet als Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik der Süddeutschen Zeitung und berichtet seit vielen Jahren über Arbeit, Weltwirtschaft sowie Finanz- und Sozialpolitik. Recherchen zu politischen und wirtschaftlichen Missständen prägten seine journalistische Laufbahn ebenso wie mehrere Buchveröffentlichungen zu Ungleichheit, Rente und Finanzsystemen. Die Moderation übernehmen Eva von Angern und Jan Bartelheimer. Eine Anmeldung erfolgt über eveeno.com/356867579.

Ausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“ im Kulturhistorischen Museum

Das Kulturhistorische Museum Magdeburg zeigt  die Sonderausstellung „Erbauung (an) der Vergangenheit – Der Magdeburger Dom und die Wiederentdeckung des Mittelalters in Preußen“ in der Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73. Auf rund 600 Quadratmetern gliedern sich die Abteilungen in Rückbezüge auf mittelalterliche Topoi und die damit verbundene Identitätssuche, die Anfänge systematischer Denkmalpflege in Preußen sowie die Planungen und Phasen der „Großen Domreparatur“.

Als König Friedrich Wilhelm III. 1825 ein Konzert im Magdeburger Dom besuchte, fiel ihm der ruinöse Zustand der Kathedrale auf, woraufhin er die Restaurierung vorantrieb. Die damals begonnenen Baumaßnahmen markieren einen Meilenstein für das historische Bewusstsein und die Denkmalpflege im Preußen des frühen 19. Jahrhunderts und stehen zugleich in Verbindung mit der aufkommenden Nationenbildung, die auf eine idealisierte mittelalterliche Vergangenheit Bezug nahm. Die Ausstellung zeigt diese Entwicklungen im zeitgeschichtlichen Kontext und macht die Restaurierung des Doms sowie ihre Bedeutung für Europa anschaulich.

Erwachsene zahlen für den Eintritt acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Laufzeit der Ausstellung erstreckt sich bis zum 17. Mai 2026.

Sneak Preview im Cinmaxx Kino Magdeburg

Das Cinemaxx Kino am Willy-Brandt-Platz in Magdeburg zeigt regelmäßig Sneak Previews, bei denen ausgewählte Filmproduktionen vor ihrem offiziellen Kinostart zu sehen sind. Der genaue Filmtitel wird dabei im Vorfeld nicht bekannt gegeben und bleibt bis zum Beginn der Vorstellung geheim.

Die nächste Vorstellung ist für Dienstag, 20.1., um 19.10 Uhr vorgesehen. Eintrittskarten sind zum vergünstigten Sneak-Preis erhältlich.

Besuch im Magdeburger Zoo

Hunderte Tiere werden im Magdeburger Zoo gezeigt. Die Einrichtung befindet sich im Norden der Landeshauptstadt mit dem Eingang in der Zooallee.

Der Zoo hat an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Die Öffnungszeiten sind 4. November  bis 28. Februar von 9 bis 16 Uhr. In der Hauptsaison an allen anderen Tagen ist bis 18 Uhr geöffnet.

Ausverkauft in Magdeburg

Zum Redaktionsschluss gab es für "Das Nori sagt nein" um 16 Uhr im Puppentheater in der Warschauer Straße 25 sowie für zwei Veranstaltungen am Theater Magdeburg um 19.30 Uhr: Das "Magdeburger Allerlei" im Opernhaus am Universitätsplatz 9 und die "Schachnovelle" im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64.

Gegebenenfalls sind Resttickets an der Tages- oder Abendkasse zu haben.