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Eskalation aus Behördenfrust Buttersäure-Anschlag auf Justizzentrum in Magdeburg: 42-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt

Nach einem Buttersäure-Anschlag auf das Justizzentrum in Magdeburg mit vier Verletzten muss ein 42-Jähriger ins Gefängnis. Dabei wurden dem Angeklagten noch weitere Straftaten zur Last gelegt.

Von Karolin Aertel Aktualisiert: 29.01.2026, 17:53
Justizbeamte durchsuchen den Angeklagten Florian T. nach gefährlichen Gegenständen. Der 42-Jährige musste sich am 29. Januar 2026 vorm Amtsgericht Magdeburg unter anderem wegen eines Buttersäure-Anschlags auf das Justizgebäude verantworten.
Justizbeamte durchsuchen den Angeklagten Florian T. nach gefährlichen Gegenständen. Der 42-Jährige musste sich am 29. Januar 2026 vorm Amtsgericht Magdeburg unter anderem wegen eines Buttersäure-Anschlags auf das Justizgebäude verantworten. Foto: Karolin Aertel

Magdeburg. - Im November 2024 musste das Magdeburger Justizzentrum zeitweise geräumt werden, auch in der Postbankfiliale im selben Gebäude herrschte Ausnahmezustand. Auslöser war ein Buttersäure-Anschlag. Mehr als ein Jahr später sitzt ein 42-Jähriger im Saal des Amtsgerichts. Dem Magdeburger Florian T. wirft die Staatsanwaltschaft gefährliche Körperverletzung vor – und mehr noch: Verhandelt werden außerdem Bedrohung, Nachstellung sowie Verstöße gegen das Kunsturhebergesetz.