Magdeburg l Nachdem auf der Jerusalembrücke in Magdeburg seit Tagen wegen eines Schadens nur eine Fahrspur zur Verfügung stand, haben am 24. Juni 2019 die Reparaturarbeiten begonnen. Am 25. Juni 2019 ist aber schon wieder für einen Tag Pause.

Firma deutschlandweit im Einsatz

Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra erläutert, dass es sich bei dieser Unterbrechung der Arbeiten keineswegs um einen Ruhetag für die Arbeiter handelt: „Da die beauftragte Fachfirma deutschlandweit im Einsatz ist, pausiert sie und setzt die Reparaturen dann am Mittwoch fort.“ Sprich: Die Mitarbeiter der Firma werden am Dienstag noch einmal dringend auf einer anderen Baustelle benötigt.

Später als geplant wird die Brücke wohl dennoch nicht fertig. Denn ursprünglich war ohnehin vorgesehen, dass die Arbeiten erst am Dienstag eginnen.

Kosten von 18.000 Euro

Nach dem jetzigen Stand kann die Reparatur am 28. Juni 2019 abgeschlossen werden. Dies setzt allerdings voraus, dass bei den parallel zu den Arbeiten stattfindenden Prüfarbeiten keine weiteren Schäden an der Brücke auftauchen. Falls dies nicht der Fall ist, wird die Erneuerung des defekten Übergangs der Fahrbahn von der Rampe auf den Überbau der Brücke die Stadtkasse 18.000 Euro kosten. Wenn jedoch weitere Schäden entdeckt werden, wird das Ganze teurer, und auch die uneingeschränkte Nutzung der Brücke ab Freitag dürfte dann nicht zu halten sein.

Für Unmut unter Autofahrern hatte in den vergangenen Tagen gesorgt, dass trotz der Absperrung keine Bauleute auf der Baustelle zu sehen waren. Der Grund dafür: Aus Sicherheitsgründen war die Fahrbahn gesperrt worden, und für die Reparatur der Übergangskonstruktion zwischen der Fahrbahn auf der Rampe und der Brücke musste erst einmal eine Firma gefunden werden, die angesichts der auf dem Bau derzeit üblichen vollen Auftragsbücher Zeit für den Auftrag in Magdeburg hat.