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16. April Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen und die Freizeit am Dienstag

Das Programm in Magdeburg am Dienstag, 16. April 2024, bietet Literatur, eine Passion Blauweiß, Ausstellungen und Kino.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 15.04.2024, 11:33
Stef liest in der Magdeburger Hochschulbibliothek.
Stef liest in der Magdeburger Hochschulbibliothek. Foto: Marvin Ruppert

Magdeburg - Auch Dienstag, der 16. April 2024, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.

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Lesung mit Stef an der Hochschule: "Schwul.Sexy.Depressiv"

Poetry-Slammer und Autor Stef ist am Dienstag zu einer Lesung in Magdeburg zu Gast. Veranstaltungsort ist die Bibliothek der Hochschule.

Stef wurde 1996 geboren. Er ist ein Künstler aus München, wohnhaft in Köln. Seit 2014 steht er mit seinen Texten auf der Bühne und war vielfach nominiert für die NRW Landesmeisterschaften sowie die deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry-Slam. Mit seinem Slamteam Textstreet Boys (Stef und Malte Küppers) erreichte er dort 2021 das Finale. Im Jahr 2022 gewann er den hessischen Spoken-Word-Preis.

In seinen Texten setzt er auf seine genaue Beobachtungsgabe und die Bereitschaft zur schonungslosen Offenheit. So schreibt er vom Aufwachsen als schwuler Junge mit einem griechischen Nachnamen, von Mobbing und Coming-out, von großen Problemen und kleinen Hoffnungen. Er thematisiert Systemversagen und Selbstaufgabe, queeres Sein und psychische Erkrankung, berichtet von Suizidgedanken und Lebensbejahung. Unter dem Titel „Schwul. Sexy Depressiv – Zwischen Pillen, Sex & Poetry“ ist im Herbst sein neuestes Buch erschienen.

"Schwul.Sexy.Depressiv" - die Buchlesung mit Stef beginnt diesen Dienstag um 18 Uhr in der Bibliothek der Hochschule Magdeburg-Stendal auf dem Campus der Einrichtung in der Landeshauptstadt in der Breitscheidstraße 2 in Haus 1.

Passionsweg Blauweiß auf den Spuren des größten FCM-Siegs 1974

Am 8. Mai 1974 gelang dem 1. FC Magdeburg das Unglaubliche: Als erste und einzige Mannschaft aus der DDR gewannen sie vor nicht einmal 5.000 Zuschauer:innen in Rotterdam gegen den AC Mailand den Europapokal der Landesmeister. Auf dem Weg dorthin besiegten sie Breda, Ostrava, Stara Zagora und Lissabon. Mit dem “Passionsweg Blau-Weiß” nehmen verschiedene Akteure angeführt von Nadja Gröschner noch einmal mit auf diese Reise und wollen mit den Teilnehmern gemeinsam in das Jahr 1974 eintauchen: Immer dabei ist eine Nachbildung des Pokals, den die Stars des Abends gegen 22 Uhr in die Höhe recken durften.

Lesen Sie auch: Rundgang zum Europapokal-Sieg - das sind Spuren des FCM-Triumphs von 1974 in Magdeburg

Die Karten müssen im Vorverkauf an der Theaterkasse im Opernhaus oder online beim Theater Magdeburg erworben werden. Premiere hat der „Passionsweg Blau-Weiß“ am Dienstag , 16. April, um 19 Uhr. Weitere Rundgänge sind bislang für den 17., 23., 24. und 30. April jeweils um 19 Uhr, für den 4. Mai um 15 Uhr und dann noch einmal für den 17. Mai um 19 Uhr vorgesehen. Start der Führungen ist am Haupteingang des früheren Centrum-Warenhauses – heute Galeria – im Breiten Weg 128.

Woyzeck im Magdeburger Schauspielhaus

Das Schauspiel „Woyzeck“ nach Georg Büchner in einer Inszenierung von Jan Friedrich steht derzeit auf dem Spielplan des Magdeburger Schauspielhauses in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Es geht um Franz Woyzeck, einem Soldaten, der als Diener für einen Hauptmann arbeitet. Um seine Familie zu unterstützen, nimmt er an medizinischen Experimenten teil, die seine Ernährung auf Erbsen reduzieren. Armut, Erniedrigungen und der Mangel an Nahrung führen zur Eskalation: In einem Anfall von Wahn tötet Woyzeck seine Freundin Marie.

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Georg Büchner wurde von Zeitungsberichten über Frauenmorde zu diesem Drama inspiriert. In Jan Friedrichs Version wird die Geschichte in die Gegenwart transformiert und erinnert an Computerspiele. Das Publikum schlüpft in Woyzecks Perspektive und begleitet ihn durch eine Welt, in der Entscheidungsmöglichkeiten immer weiter eingeschränkt werden.

Vorstellungen sind für den 16.4. um 18 Uhr, den 17. April um 11 Uhr sowie um 19.30 Uhr für den 19.4. und 9.5. geplant.

Literaturclub am Magdeburger Schauspielhaus

Der Literaturklub am Schauspielhaus wurde 2009 durch die Dramaturgie des Theaters Magdeburg ins Leben gerufen. Seitdem treffen sich n Literaturbegeisterte zumeist ein- bis zweimal monatlich zum angeregten Austausch über ein gemeinsam gelesenes Werk, welches in der Runde vorgeschlagen und ausgewählt wird. Anmeldung sind per E-Mail an bo.wilschnack@theater-magdeburg.de möglich.

Diesen Dienstag, 16. April, geht es im Jack Londons Roman „Der Ruf der Wildnis“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Der Eintritt ist frei.

Auch für die nächsten Termine steht schon fest, um welche Bücher es gehen soll. Édouard Louis' „Das Ende von Eddy“ ist am 7. Mai Thema, und am 28. Mai geht es um Hermann Hesses „Demian“. Für den 2.7. hat sich der Literaturclub "Nevermore" von Cécile Wajsbrot vorgenommen. Auch bei diesen Veranstaltungen ist der Beginn um 19.30 Uhr.

Kira Licht liest bei Thalia im Magdeburger Allee-Center

"A Spark of Time - Rendezvous auf der Titanic" heißt ein Buch von Kira Licht. Die Autorin stellt dieses am 16.4. um 20.15 Uhr bei Thalia im Allee-Center Magdeburg vor.

Die Geschichte: Lilly deGray und ihr Vater sind bekannt dafür, dass sie in ihrem Antiquariat die verschollensten Gegenstände wiederauftreiben können. Nur dass sie dafür durch die Zeit reisen, ist ihr Geheimnis. Als ein Ehepaar nach einer Kette sucht, führen alle Spuren auf die Titanic. Ein gefährlicher Auftrag, der jedoch alle Geldsorgen der Familie lösen könnte. Also reist Lilly ins Jahr 1912 zurück und gibt sich als Dienstmädchen einer Gräfin aus. Dort trifft sie auf Ray, einen Passagier der ersten Klasse, der unerwartete Gefühle in ihr auslöst. Mit dem drohenden Untergang der Titanic muss Lilly plötzlich eine Entscheidung treffen: Hält sie sich an den Kodex der Zeitreisenden – oder rettet sie Rays Leben?“

Film "Back to Black" über Amy Winehouse in Magdeburger Kinos

Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain und Amy Winehouse – das sind die Big Six der zu früh, und zwar alle mit 27 Jahren, verstorbenen Pop-Giganten. Dass Amy Winehouse bei nur zwei Alben überhaupt dazuzählt, ist ihrer außergewöhnlichen Stimme zu verdanken. »Back to Black« heißt eines der beiden; es zählt zu den bedeutendsten Alben der Popgeschichte. Zwei Echos und 5 Grammys bescherte ihr die Platte, deren Songs sich vollständig aus ihrer eigenen Geschichte speisten. Insofern passt der Albumtitel tatsächlich gut als Titel eines Biopics. Insgesamt hat Amy mehr als 30 Mio. Platten verkauft und noch heute, über 10 Jahre nach ihrem Tod, werden ihre Songs mehr als 80 Millionen Mal pro Monat gestreamt.

Der Film "Back to Black" entstand mit Unterstützung der Winehouse-Familie und Universal Music Group. "Voller Sympathie und Mitgefühl erzählt Sam Taylor-Johnson diese Geschichte, schwelgt in den grandiosen Songs, selbst wenn das an einigen Stellen auf Kosten der Glaubwürdigkeit geht. Darüber, dass es so schön ist, Amy zu sehen, vergisst man aber immer wieder, wie es gewesen sein muss, Amy zu sein", so die Filmkritik von EPD.

Gezeigt wird der Film am 15., 22. und 24.4. um 17.30 Uhr, vom 16. bis 18.4. und am 23.4. um 20 Uhr sowie am 19.4. um 16 Uhr in Magdeburg im Studiokino am Moritzplatz 1a. Bislang vom 15. bis 17.4. zeigt das Cinestar den Film um 14.45, 17.30 und 20.15. Am 15.4. gibt es um 16.50 und 19.40 Uhr auch Vorstellungen im Cinemaxx.

"Jeder nach seiner Fasson" in der Medizinischen Zentralbibliothek

„Bunte Palette“ nennen sich die Hobbymaler und Hobbymalerinnen aus dem „Herz-ASZ“ Kannenstieg, die in der Medizinischen Zentralbibliothek gezeigt wird. Die Ausstellung trägt den Titel "Jeder nach seiner Fasson". Die Arbeiten sind so vielfältig wie die Zusammensetzung der Gruppe, die aus neun Senioren und Seniorinnen besteht und die die Freude am kreativen Arbeiten eint.

Die Ausstellung kann bis 26. Juni 2024 in der Medizinischen Zentralbibliothek besichtigt werden. Geöffnet ist die Einrichtung im Haus 41 auf dem Universitätscampus in der Leipziger Straße 44 montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. 

Ausstellung "We are part of Culture" in der Hochschulbibliothek

Die Kunstposterausstellung "We are part of Culture" zeigt über 30 Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die unsere Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. Es handelt sich um Menschen, die gleichgeschlechtlich geliebt haben, Menschen, die eine geschlechtliche Thematik hatten.

Die Portraits der Persönlichkeiten, wie von Virginia Woolf, Alan Turing, Friedrich II. von Preußen, Christina von Schweden, Lili Elbe und Selma Lagerlöf wurden von national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie Ralf König, Robert W. Richards, Gerda Laufenberg, Anne Bengard speziell für die Ausstellung geschaffen. Die verwendeten Stilrichtungen von Tusche, Acryl, Stencil und Zeichnung bis zu Cartoon und Illustration sind dabei so vielfältig wie die vorgestellten Persönlichkeiten.

Die Ausstellung läuft bis Ende Mai in der Hochschulbibliothek Magdeburg im Haus 1 auf dem Campus in der Breitscheidstraße 2. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung "Unseres Herrgotts Kanzlei. Bücherschätze aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg" in der Stadtbibliothek

Auf dem Weg zum 500. Jubiläum der Stadtbibliothek werden auf allen Etagen der Zentralbibliothek im Breiten Weg 109 Schätze aus dem historischen Bestand gezeigt. Die seltenen Bücher stammen aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg.

Von den evangelischen Geistlichen geht eine neue Kultur des familiären Zusammenlebens aus, das "Protestantische Pfarrhaus". Die Großstadt im Einflussgebiet von Wittenberg bringt eine ganze Reihe richtungsweisender Theologen hervor. Das Wirken und die Lebenswege von Reformatoren wie Nikolaus von Amsdorf oder Mathias Flacius Illyricus sind zu entdecken. Zu den geistigen Zentren der Stadt entwickeln sich mit dem protestantischen Bildungsanspruch das Altstädtische Gymnasium, die Ulrichskirche und vor allem die Johanniskirche und unterstreichen das Selbstbewusstsein der Bürger. Schließlich wäre die Reformation kaum ohne die Innovation des Buchdrucks denkbar, von denen einzigartige Frühdrucke seinerzeit berühmter Drucker aus Magdeburg wie Michel Lotter zeugen.

Die Ausstellung "Unseres Herrgotts Kanzlei. Bücherschätze aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg" läuft bis Ende Oktober. Geöffnet hat die Zentralbibliothek im Breiten Weg 109 montags bis freitags von 10 bis 19 und sonnabends von 10 bis 13 Uhr.

Besuch im Dom zu Magdeburg

Täglich um 14 Uhr beginnen im Dom zu Magdeburg Führungen. Er befindet sich in der südlichen Altstadt der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Der Dom ist eine beeindruckende gotische Kathedrale im Herzen der Stadt. Seine imposante Architektur und die markante Doppelturmfassade prägen die Skyline von Magdeburg. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist eines der ältesten gotischen Bauwerke in Deutschland. Im Inneren beeindrucken die Gewölbe, kunstvollen Altäre und historischen Grabmäler.

Tanzen am Dienstag: Baracke und Flowerpower

Jeden Dienstag öffnet die Baracke ihre Türen. Dann ist ab 23 Ihr Oldie-Disco angesagt. Bei der Baracke handelt es sich um einen traditionsreichen Studentenclub in Magdeburg. Er befindet sich auf dem Unicampus am Universitätsplatz.

„Love, Peace and Rock’n’Roll“ ist das Motto des „Flowerpower“ als Kneipe mit Seventies-Flair. In lässiger Atmosphäre legen Dienstag bis Sonntag DJs auf. Geöffnet ist das Lokal mit Tanzfläche im Breiten Weg 252 unweit des Hasselbachplatzes jeweils ab 19 Uhr.

Ausverkauft in Magdeburg

Keine Karten gibt es mehr für "Magdeburger Allerlei" im Opernhaus.