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9. April Ausgehen in Magdeburg - Tipps für Veranstaltungen und die Freizeit am Dienstag

Das Programm in Magdeburg am Dienstag, 9. April 2024, bietet Kino, Puppentheater, eine Island-Show Ausstellungen und Ausflüge.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 07.04.2024, 16:16
Ausschnitt aus "Unter Wasser" von Bernhard Meinecke das in der Magdeburger Medizinbibliothek gezeigt wird.
Ausschnitt aus "Unter Wasser" von Bernhard Meinecke das in der Magdeburger Medizinbibliothek gezeigt wird. Foto: Veranstalter

Magdeburg - Auch Dienstag, der 9. April 2024, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.

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"Jeder nach seiner Fasson" in der Medizinischen Zentralbibliothek

„Bunte Palette“ nennen sich die Hobbymaler und Hobbymalerinnen aus dem „Herz-ASZ“ Kannenstieg, die am 9. April 2024, 17 Uhr ihre Ausstellung in der Medizinischen Zentralbibliothek eröffnen. Die Ausstellung trägt den Titel "Jeder nach seiner Fasson". Die Arbeiten sind so vielfältig wie die Zusammensetzung der Gruppe, die aus neun Senioren und Seniorinnen besteht und die die Freude am kreativen Arbeiten eint.

Zur Eröffnung ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Die Ausstellung kann bis 26. Juni 2024 in der Medizinischen Zentralbibliothek besichtigt werden. Geöffnet ist die Einrichtung im Haus 41 auf dem Universitätscampus in der Leipziger Straße 44 montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr.

Multimediale Reise nach Island

Seit der Besiedlung Islands durch die Wikinger vor mehr als tausend Jahren erregt die Insel  die Fantasie. Hier ließ Jules Verne
seine Mannschaft zum Mittelpunkt der Erde starten, und in der Neuzeit kommen immer mehr “zivilisationsmüde” erlebnishungrige Besucher in den wilden Norden. Denn hier gibt es sie noch, die unverfälschte urwüchsige Natur, saubere Luft und glasklare Gebirgsbäche. Mächtige Vulkanausbrüche haben die herbe Landschaft geformt, erkaltete Lava die Ebenen zerfurcht. Heiße Springquellen, wie der Geysir Stokkur, schleudern ihre Fontänen in die Luft, und die kochenden “Schlammpfuhle” mit ihren schwefeligen Rauchschwaden, die Land und Besucher in gespenstische Schemen verwandeln, erinnern an Urzeiten, als die Erde entstand. Riesige Wasserfälle stürzen zu Tal, und der größte Gletscher Europas, der Vatnajökull, bietet Erlebnisse anderer Art.

Kai- Uwe Küchler ist ein halbes Jahr auf Island gewesen und hat die Insel zu allen Jahreszeiten fotografiert. In seiner neuen digitalen Show zeigt er die besten Bilder seiner Reisen. Mit seinem humorvollem Live-Kommentar bringt er die faszinierende Insel aus Feuer und Eis dem Besucher nahe. Termin ist am 9.4. ab 19 Uhr im Magdeburger Oli in der Olvenstedter Straße 25a.

Treffen mit dem Tresenchor in der Magdeburger Xampanyeria

„Im 14-tägigen Turnus laden Tillmann Staemmler und Dorothea Lübbe krächzige und jauchzende Goldkehlchen an den Tresen in die Xampanyeria um gemeinsam Lieder zu schmettern und Kaltgetränke zu genießen“, heißt es in der Einladung zum Tresenchor, der sich das nächste Mal diesen Dienstag trifft. Der Chor, der vom Theater Magdeburg initiiert wurde, soll den Kneipenkult und das gemeinsame Singen verbinden. „Was in vielen Städten längst als Kneipenchor Tradition hat, soll auch zur festen Größe der Stadtkultur in Magdeburg werden.“

Tillmann Staemmler spielt an den Dienstagabenden alle zwei Wochen das Klavier, und Dorothea Lübbe schmeißt den Tresen. Beide laden zum Mitsingen ein, was die Popkultur der letzten Jahrzehnte so zu bieten hat. Das nächste Treffen beginnt diesen Dienstag, 9.4., um 19 Uhr. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Xampanyeria befindet sich im Breiten Weg 226.

"Nur ein Tag" im Magdeburger Puppentheater

„Nur ein Tag“ von Martin Baltscheit ist ein Stück für ein Publikum ab sechs Jahren, das derzeit auf dem Spielplan des Magdeburger Puppentheaters in der Warschauer Straße 25 steht.

Die Handlung dreht sich um Fuchs und Wildschwein, die sich im wohlverdienten Urlaub befinden und das Leben in vollen Zügen genießen wollen. Doch ihre Pläne werden durch das Auftreten einer Eintagsfliege gestört, die nur einen Tag zu leben hat. Statt ihr die Wahrheit zu offenbaren, behaupten die beiden, dass der Fuchs bald sterben muss. Die Fliege, beeindruckt von ihrer Großzügigkeit, bietet ihnen das Glück und die Erfüllung an einem Tag an. Doch letztendlich müssen sie sich der Realität stellen. Die Geschichte behandelt humorvoll das Leben mit seinen Höhen und Tiefen und betont dabei die Bedeutung von Freundschaft und dem Glück im gegenwärtigen Moment.

Regie hatte Nis Søgaard, die Ausstattung ist von Jana Barthel, die Puppen stammen von Magdalena Roth, die Choreografie von Alexander Semenchukov, die musikalische Leitung hatte Richard Barborka inne, und die Dramaturgie war Aufgabe von Petra Szemacha. Es spielen Florian Kräuter, Linda Mattern und Leonhard Schubert. Zum Redaktionsschluss gab es noch Karten für Montag, 11 Uhr, für Dienstag um 9 und 11 Uhr sowie für Mittwoch 11 Uhr. Ausverkauft waren bereits Vorstellungen am Sonntag um 15 Uhr und am Montag und Mittwoch um 9 Uhr. Gegebenenfalls sind Restkarten an der Tageskasse erhältlich.

Ausstellung "We are part of Culture" in der Hochschulbibliothek

Die Kunstposterausstellung "We are part of Culture" zeigt über 30 Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die unsere Gesellschaft, unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. Es handelt sich um Menschen, die gleichgeschlechtlich geliebt haben, Menschen, die eine geschlechtliche Thematik hatten.

Die Portraits der Persönlichkeiten, wie von Virginia Woolf, Alan Turing, Friedrich II. von Preußen, Christina von Schweden, Lili Elbe und Selma Lagerlöf wurden von national und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie Ralf König, Robert W. Richards, Gerda Laufenberg, Anne Bengard speziell für die Ausstellung geschaffen. Die verwendeten Stilrichtungen von Tusche, Acryl, Stencil und Zeichnung bis zu Cartoon und Illustration sind dabei so vielfältig wie die vorgestellten Persönlichkeiten.

Die Ausstellung läuft vom 2. April 2024, 15 Uhr, bis Ende Mai in der Hochschulbibliothek Magdeburg im Haus 1 auf dem Campus in der Breitscheidstraße 2. Der Eintritt ist frei.

"Andrea lässt sich scheiden" in Magdeburger Kinos

"Andrea lässt sich scheiden" bietet schrullige Figuren, Situationskomik und pointenreiche Dialoge. Gezeigt wird der Film dieser Tage auch in Magdeburger Kinos - unter anderem am 9.4. um 20 Uhr im Studiokino im Moritzplatz 1a und um 20.15 im Moritzhof im Moritzplatz 1.

Die Geschichte: Andrea, eine Polizistin auf dem Land, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in der Stadt eine neue Stelle als Kriminalinspektorin antreten. Doch nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr plötzlich der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Zu ihrer eigenen Überraschung bekennt sich Franz, Religionslehrer und trockener Alkoholiker, zu der Tat. Er hält sich für den Schuldigen und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegentaumelt, bemüht sich Andrea, ihre Spuren um jeden Preis zu verwischen. In der österreichischen Provinz liegen Komik und Tragik nur einen Steinschlag voneinander entfernt. Mit einer Melange aus Humor und Melancholie blickt Josef Hader auf traurige, trunkene Männer und eine Frau, die einen Plan hat.

Ausstellung "Unseres Herrgotts Kanzlei. Bücherschätze aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg" in der Stadtbibliothek

Auf dem Weg zum 500. Jubiläum der Stadtbibliothek werden auf allen Etagen der Zentralbibliothek im Breiten Weg 109 Schätze aus dem historischen Bestand gezeigt. Die seltenen Bücher stammen aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg.

Von den evangelischen Geistlichen geht eine neue Kultur des familiären Zusammenlebens aus, das "Protestantische Pfarrhaus". Die Großstadt im Einflussgebiet von Wittenberg bringt eine ganze Reihe richtungsweisender Theologen hervor. Das Wirken und die Lebenswege von Reformatoren wie Nikolaus von Amsdorf oder Mathias Flacius Illyricus sind zu entdecken. Zu den geistigen Zentren der Stadt entwickeln sich mit dem protestantischen Bildungsanspruch das Altstädtische Gymnasium, die Ulrichskirche und vor allem die Johanniskirche und unterstreichen das Selbstbewusstsein der Bürger. Schließlich wäre die Reformation kaum ohne die Innovation des Buchdrucks denkbar, von denen einzigartige Frühdrucke seinerzeit berühmter Drucker aus Magdeburg wie Michel Lotter zeugen.

Die Ausstellung "Unseres Herrgotts Kanzlei. Bücherschätze aus der frühen Phase der Reformation in Magdeburg" läuft bis Ende Oktober. Geöffnet hat die Zentralbibliothek im Breiten Weg 109 montags bis freitags von 10 bis 19 und sonnabends von 10 bis 13 Uhr.

Besuch im Dom zu Magdeburg

Täglich um 14 Uhr beginnen im Dom zu Magdeburg Führungen. Er befindet sich in der südlichen Altstadt der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Der Dom ist eine beeindruckende gotische Kathedrale im Herzen der Stadt. Seine imposante Architektur und die markante Doppelturmfassade prägen die Skyline von Magdeburg. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist eines der ältesten gotischen Bauwerke in Deutschland. Im Inneren beeindrucken die Gewölbe, kunstvollen Altäre und historischen Grabmäler.

Tanzen am Dienstag: Baracke und Flowerpower

Jeden Dienstag öffnet die Baracke ihre Türen. Dann ist ab 23 Ihr Oldie-Disco angesagt. Bei der Baracke handelt es sich um einen traditionsreichen Studentenclub in Magdeburg. Er befindet sich auf dem Unicampus am Universitätsplatz.

„Love, Peace and Rock’n’Roll“ ist das Motto des „Flowerpower“ als Kneipe mit Seventies-Flair. In lässiger Atmosphäre legen Dienstag bis Sonntag DJs auf. Geöffnet ist das Lokal mit Tanzfläche im Breiten Weg 252 unweit des Hasselbachplatzes jeweils ab 19 Uhr.