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27. FebruarAusgehen in Magdeburg - Tipps für die Freizeit am Dienstag

Das Programm in Magdeburg am Dienstag, 27. Februar 2024, bietet einen Blick hinter die Kulissen, Kino, Party und mehr.

Von Martin Rieß Aktualisiert: 21.02.2024, 15:48
Mr Gum und das geheime Geheimversteck im Magdeburger Schauspielhaus.
Mr Gum und das geheime Geheimversteck im Magdeburger Schauspielhaus. Foto: Dorothea Tuch/TM

Magdeburg - Auch Dienstag, der 20. Februar 2024, bietet in Magdeburg Programm. Die Magdeburger Volksstimme hat einige Freizeittipps auf dieser Seite zusammengetragen.

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Mr Gum und das geheime Geheimversteck im Magdeburger Schauspielhaus

„Hier gibt’s ja wirklich alles! Ratten! Kakerlaken! Rohrleitungen, aus denen überall Schleim tropft! Und es stinkt! Es ist genauso, wie ich mir immer den Himmel vorgestellt habe! Und das Beste ist, dass uns hier nie jemand finden wird!“ Das sagt Mr Gum, der Bösewicht der Stadt in "Mr Gum und das geheime Geheimversteck". Das Stück steht derzeit auf dem Spielplan im Schauspielhaus des Theaters Magdeburg in der Otto-von-Guericke-Straße 64. Vorstellungen beginnen am 27. und 29.2. und 19.4. um 10 Uhr geplant. Eine Veranstaltung am 17.3. ist bereits ausverkauft.

Auch interessant: Die Rezension der Magdeburger Volksstimme zu Mr Gum und das geheime Geheimversteck im Schauspielhaus

Die Geschichte: Eingemummelt im geheimsten Geheimversteck der Literaturgeschichte hat er es diesmal auf das Wetter abgesehen. Schon fallen die Wolken vom Himmel und in den allgegenwärtigen Sherrygeruch, der das Städtchen ummantelt, wie nur Sherrygeruch ein Städtchen ummanteln kann, mischt sich der Gestank von verdorbenem Fleisch. Unsere Heldinnen Polly und Freitag.

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Tresenchor trifft sich in der Xampanyeria

Ein neuer Tresenchor trifft sich am Dienstag um 19 Uhr ohne Einladung in der Xampanyeria im Breiten Weg 226 in Magdeburg. Es geht darum, Kneipenkult und Singen zu verbinden. Inspiriert von Kneipenchören in anderen Städten, arbeitet das Theater Magdeburg mit der Xampanyeria zusammen.

Alle zwei Wochen laden Tillmann Staemmler und Dorothea Lübbe zum gemeinsamen Singen und Trinken ein. Tillmann spielt Musik, Dorothea leitet den Tresen, und sie ermutigen alle, beliebte Poplieder der letzten Jahrzehnte mitzusingen. Das Ziel ist es, den Tresenchor zur festen Größe der Stadtkultur in Magdeburg zu machen und eine unterhaltsame, musikalische Tradition zu etablieren.

Nach diesem Dienstag sind die nächsten weiteren Termine am 27. Februar, am 12. und 26. März sowie am 9. April statt.

Literaturclub trifft sich im Schauspielhaus

„Lesen Sie – lesen Sie – lesen Sie viel. Lesen Sie alles“, sagte der Schriftsteller Henry James. Dieses Motto lebt der Literaturklub am Schauspielhaus in der Otto-von-Guericke-Straße 64. 2009 durch die Dramaturgie des Theaters ins Leben gerufen, treffen sich nun schon seitdem Literaturbegeisterte ein- bis zweimal monatlich zum angeregten Austausch über ein gemeinsam gelesenes Werk, welches in der Runde vorgeschlagen und ausgewählt wird.

Thema sind am 27.2. „Wahlverwandtschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe, am 12.3. „Die Reise nach Petuschki“ von Wenedikt Jerofejew und am 26.3. „Fenitschka“ von Lou Andreas-Salomé.

Anmeldungen sind per E-Mail an bo.wilschnack@theater-magdeburg.de möglich. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Vernissage zum 100. Geburtstag von Martin Selber

Zum 100. Geburtstag des 2006 verstorbenen Schriftstellers Martin Selber wird im Literaturhaus Magdeburg in der Thiemstraße 7 eine Ausstellung eröffnet. Die Vernissage beginnt am 27. Februar um 17 Uhr.

Martin Selber, geboren 1928 in Berlin, prägte als Schriftsteller sein Leben nach den Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Nach Kriegsdienst und sowjetischer Kriegsgefangenschaft ließ er sich in Domersleben bei Magdeburg nieder, wo er verschiedene Berufe ausübte und parallel als Musiker und Schauspielschüler aktiv war. Ab 1953 lebte er als freier Schriftsteller in der DDR und wurde Mitglied des Schriftstellerverbandes. Sein Werk umfasst über 50 Romane und Fachbücher, darunter humoristische Geschichten nach 1989. Selber fokussierte sich auf regionale Themen, zeigte, wie überregionale Ereignisse in kleinen Dörfern reflektiert werden. Sein Roman "Gnostika" thematisiert die Enteignung der Bauern in der DDR.

1.000 Jahre Dommusik in Magdeburg sind in der Evangelischen Erwachsenenbildung Thema

Unter dem Titel „Was sind denn das für Töne?“ lädt die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB) am Dienstag, 27. Februar, um 19 Uhr in die Bürgelstraße 1 zu einem Salongespräch über 1.000 Jahre Kirchenmusik im Magdeburger Dom ein. Das teilte ein Sprecher der Evangelischen Kirche mit.

Was den Domchor so einzigartig macht, wie er dazu geworden ist und welche Bedeutung Kirchenmusik in Zukunft haben werde, darüber spricht EEB-Leiterin Anette Berger mit Helga Hess und Martin Groß, den Autoren des Buches „Der Magdeburger Domchor. 1.000 Jahre Chorgesang im Kaiser-Dom“, dem neuen Domkantor Christian Otto und Sabine Latthoff, der Leiterin der Domsingschule. Der Salonabend sei ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation in Magdeburg“, hieß es weiter.

„Singen macht glücklich. Im Magdeburger Dom wusste man das schon seit langem“, sagt Anette Berger. „Was für Töne da erklungen sind, das haben Helga Hess und Martin Groß recherchiert, erforscht und gefragt und daraus ein fulminantes Werk mit eindrucksvoller Bebilderung zusammengestellt“, so Berger. Warum das „Kyrie eleison“ so wichtig sei oder ab wann man ein Domchor-Fossil sei, auch darüber soll gesprochen werden.

Ausstellung "Gestohlene Kinder" in der Magdeburger Hochschulbibliothek

"Niños robados. Gestohlene Kinder. Stolen children." heißt eine Ausstellung, die bis 29. Februar 2024 in der Hochschule Magdeburg-Stendal gezeigt wird. Ausstellungsort ist die Bibliothek im Haus 1 auf dem Magdeburger Campus in der Breitscheidstraße 2. Geöffnet ist die Bibliothek Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr.

Hintergrund: Der Verlust eines Kindes – sei es durch Tod oder gewaltsames Verschwinden – ist eine der schlimmsten Erfahrungen für Eltern und Familien. Immer wieder nutzen Regierungen, ihre Behörden, aber auch terroristische Gruppen diese Urangst, um auf Familien und Gemeinschaften aus unterschiedlichen Gründen Druck auszuüben. Bis heute ist die gesellschaftliche Sensibilität für und das Wissen über diese Verbrechen gering. Das Leid und die Traumata werden verdrängt. Die Schuld am Verschwinden der Kinder wird oft den Opfern zugeschoben.

Besuch im Dom zu Magdeburg

Täglich um 14 Uhr beginnen im Dom zu Magdeburg Führungen. Er befindet sich in der südlichen Altstadt der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Der Dom ist eine beeindruckende gotische Kathedrale im Herzen der Stadt. Seine imposante Architektur und die markante Doppelturmfassade prägen die Skyline von Magdeburg. Der Dom wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist eines der ältesten gotischen Bauwerke in Deutschland. Im Inneren beeindrucken die Gewölbe, kunstvollen Altäre und historischen Grabmäler.

Tanzen am Dienstag: Baracke und Flowerpower

Jeden Dienstag öffnet die Baracke ihre Türen. Dann ist ab 23 Ihr Oldie-Disco angesagt. Bei der Baracke handelt es sich um einen traditionsreichen Studentenclub in Magdeburg. Er befindet sich auf dem Unicampus am Universitätsplatz.

„Love, Peace and Rock’n’Roll“ ist das Motto des „Flowerpower“ als Kneipe mit Seventies-Flair. In lässiger Atmosphäre legen Dienstag bis Sonntag DJs auf. Geöffnet ist das Lokal mit Tanzfläche im Breiten Weg 252 unweit des Hasselbachplatzes jeweils ab 19 Uhr.