Magdeburg l Endlich können sich die fünf Elefanten im Zoo Magdeburg wieder in frischem Sand suhlen und damit umherwerfen. Am Dienstag haben Mitarbeiter und Pfleger etwa 50 Tonnen Sand per Radlader Fuhre um Fuhre in das Innengehe gebracht und dort verteilt. Eine Aktion, die sie etwa alle drei Monate wiederholen.

Zoo-Sprecherin Regina Jembere erklärt: „Natürlich wird die Anlage täglich von den Pflegern gereinigt. Aber ein Mal im Quartal muss eben auch wieder frischer Sand aufgefüllt werden.“

Gehege wird täglich geputzt

Rund 14 Kubikmeter Abfälle fallen pro Tag allein im Africambo II, in dem sich das neue Elefantenhaus befindet, an, darunter auch viel Kot. Große Tiere – große Haufen. Diese biologischen Abfälle werden in einem Container gelagert und später zum Kompostieren gebracht. Beim täglichen Gehege-Putz wird immer wieder etwas Sand mit entsorgt. Auch deshalb muss dieser regelmäßig aufgefüllt werden.

Hin und wieder wird zudem ein Baumstamm ausgetauscht. Insbesondere Elefantendame Mwana schubbelt sich gern an diesen und zerstört sie dabei. Acht Stämme mussten seit der Eröffnung des Geheges im Frühjahr 2017 bereits ausgetauscht werden.

Elefanten beschäftigen sich mit Holz

Zur Beschäftigung bekommen die fünf Elefanten Mwana, Moyo, Uli, Kando und Rungwe viel Futterholz, unter anderem Obstgehölze, Weide, Bambus und Ahorn. Das Holz wächst natürlich nicht nur im Zoo, sondern stammt auch vom Bundesforst.

Übrigens: Etwa 175 Kilo Heu benötigt die Magdeburger Elefantengruppe aktuell jeden Tag. Dazu kommen etwa 20 Kilo Äpfel und Möhren. Diese bekommen die Dickhäuter meist beim Training. Das besondere Leckerli ist gleichzeitig Belohnung.