Graffiti-Projekt

Zukunft der Aerosol-Arena weiter offen

Wie geht es weiter mit der Aerosol-Arena in Magdeburg? Im Moment werden Gespräche geführt.

Magdeburg l Die Aerosol-Arena sei für das Team der „Yes, and ... Productions“ nach wie vor ein Herzensprojekt. Das berichtet Prokurist Samuel Walter am Rand des Freiraumlabors. Neue Ergebnisse gibt es allerdings noch nicht. „Wir sind in Gesprächen mit der Stadt, der Szene und dem Betreiber“, so Walter. Die Frage lautet, wie das Gelände in Zukunft wirtschaftlich und inhaltlich nachhaltig genutzt werden kann. „Besitz verpflichtet auch zur Verantwortung“, sagt Samuel Walter. Das Gelände solle nicht einfach nur als Graffiti-Fläche zur Verfügung stehen und dabei immer weiter verfallen. Der Start der Aerosol-Arena sei super gewesen. Sie müsse nun aber weiterentwickelt werden, sagt Walter, der selbst in Magdeburg studiert und gelebt hat.

Ein konkretes Datum, wann auf dem Gelände wieder etwas passiert, gebe es nicht. Es werde dauern, bis ein geeignetes Konzept gefunden ist. Schnellschüsse sollen vermieden werden. Sicher sei aber, dass auch die Stadt interessiert sei, das Maximale aus dem Gelände herauszuholen. Zuletzt hatten die Macher der Aerosol-Arena um Jens Märker Abschied von dem Projekt genommen, mit dem internationale Graffiti-Künstler nach Magdeburg geholt worden waren. Sie hatten sich entschlossen, das Gelände aufzugeben, weil sie sich von der Stadt nicht genügend unterstützt fühlten. Den Namen „Aerosol-Arena“ darf die Stadt für das Gelände nicht mehr verwenden.