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Internationale Ermittlungen im Harz Europäische Staatsanwaltschaft klagt in Magdeburg zweistelligen Millionenbetrug an
Ein Wirtschafts-Prozess mit europaweitem Ausmaß kommt in Kürze auf das Magdeburger Landgericht zu. Unter anderem einer Familie aus dem Harz wird ein Mehrwertsteuerbetrug in Höhe von 20 Millionen Euro vorgeworfen.
Aktualisiert: 29.01.2026, 09:56

Magdeburg - Die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA, englisch Eppo) mit Sitz in Luxemburg führt seit längerer Zeit ein umfangreiches Ermittlungsverfahren in mehreren EU-Ländern. Die Ermittlungen laufen unter dem Code-Namen „Water into Wine“, was so viel wie Wasser in Wein verwandeln bedeutet. Jetzt wurde die erste Anklage in dem Komplex erhoben. Fünf Angeschuldigte aus Sachsen-Anhalt sind nun vor dem Magdeburger Landgericht angeklagt. Hintergrund ist auch eine Razzia in Blankenburg (Harz) im Juni vergangenen Jahres.
