1. Startseite
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Oebisfelde
  6. >
  7. Aufarbeitung der NS-Geschichte: KZ-Außenlager „Gazelle“: In Walbeck beginnt die doppelte Aufarbeitung

Liveticker

Aufarbeitung der NS-Geschichte KZ-Außenlager „Gazelle“: In Walbeck beginnt die doppelte Aufarbeitung

Lange konnte am KZ-Außenlager „Gazelle“ in Walbeck nicht geforscht werden. Die Gründe für diesen Umstand sind in der deutschen Teilung zu finden. Nun muss der Ort eine doppelte Aufarbeitung leisten.

Von Cedar D. Wolf 08.02.2026, 18:15
Pfarrerin Karen Simon-Malue und der Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins Martin Krems-Möbbeck in Walbeck vor der Alten Dorfschänke.
Pfarrerin Karen Simon-Malue und der Vorsitzende des Geschichts- und Heimatvereins Martin Krems-Möbbeck in Walbeck vor der Alten Dorfschänke. Foto: Cedar D. Wolf

Walbeck. - Die Geschichte des KZ-Außenlagers „Gazelle“ bei Walbeck wird erst jetzt intensiver erforscht – mehr als 80 Jahre nach Kriegsende. Gründe dafür liegen in der besonderen Lage des Ortes, fehlenden Quellen und einer lange ausbleibenden öffentlichen Auseinandersetzung. Ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des Geschichts- und Heimatvereins Walbeck, Martin Krems-Möbbeck, zeigt, warum die Aufarbeitung so spät beginnt – und welche Schritte nun folgen sollen.