Eilsleben l Kein Nachkarten, keine Vorwürfe – die 19 von 23 anwesenden Ratsmitglieder haben  das Prozedere der Konstituierung ohne viel Federlesen heruntergespult. Stakkatoartig. „Wer damit einverstanden ist, den bitte ich um das Handzeichen“, war der meistgesprochene Satz in kurzer Abfolge der Abstimmungen zu Ratsvorsitz, Hauptsatzung, Bildung und Besetzung der Ausschüsse sowie Entsendung von Vertretern in diverse Unterhaltungs- und Zweckverbände.

Verbandsgemeindebürgermeister Frank Frenkel (parteilos) ging auf die Umstände ein, die zu dieser Extraratsrunde geführt hatten. „Formalrechtlich hatten wir im Juli 2019 fehlerhaft, nämlich um einen Tag zu spät geladen. Das war unser Versehen, wir nehmen das auf unsere Kappe“, erklärte Frenkel in seiner Funktion als Leiter des Verwaltungsamts Obere Aller.

Zügige Sitzung

Seine erneute Wahl zum Ratsvorsitzenden beschied dann Werner Müller (SPD/Harbke) mit einem knappen „Danke“ und ging zum Rest der Tagesordnung über: „Wir wollen‘s zügig durchziehen.“ Dagegen hatte niemand etwas einzuwenden. Positionen und Struktur waren vor sieben Wochen ja bereits einvernehmlich abgesegnet worden. Davon ist der Rat nun auch nicht abgewichen.

Müllers Stellvertreter sind Detlef Bratzke (Hötensleben) und Ulla Krolop (Wefensleben, beide CDU). Im Rat sind vier Fraktionen (CDU 8 Sitze, SPD 8, Linke 3, Bürger für Dorn und Born 2) vertreten, und es sind drei Ausschüsse gebildet worden: der beschließende Hauptausschuss unter Vorsitz von Frank Frenkel, der beratende Sozialausschuss (Gunter Czyrnik) sowie der beratende Feuerwehrausschuss (Peter Müller).