Krumke l Nach zwei lehrreichen Tagen präsentieren heute Nachmittag ab 14 Uhr die Teilnehmer des traditionellen vor dem Jahreswechsel über die Bühne gehenden Sulky-Lehrgangs in Krumke ihr Gelerntes. Und angesichts der Tatsache, dass viele Neueinsteiger das Angebot des gastgebenden Krumker Reitvereins wahr nahmen, könne sich dieses sehen lassen. „Sie sind alle sehr wissbegierig“, lobte Sascha Wunderlich, einer der Trainer, die 40 jungen Pferdefreunde.

Der Verein freut sich über das große Interesse, auch wenn mit dieser Anzahl die Kapazitätsgrenze erreicht sei. Die Mädchen und Jungen sind aus allen vier Himmelsrichtungen angereist. Und wohnen sprichwörtlich nicht nur um die Ecke. So sind im Feld nicht nur Altmärker, sondern auch Berliner und Sachsen. „Das ist schon bemerkenswert.“ Auch wenn der Nachwuchs in den meisten Fällen Ferienkinder sind, die bei den Großeltern oder anderen Verwandten zu Besuch sind. Und zum ersten Mal ein Pony den Takt vorgeben. „Bereits am ersten Tag ging es im Trab voran“, betonte Wunderlich die Fortschritte nach nur wenigen Stunden.

Leckerlies für Felix

Am Sonntag ging es los. Nach der theoretischen Einführung nahmen die Kinder und Jugendlichen bereits auf dem Sulky Platz und die Zügel in die Hände, gaben schon selbst Anweisungen und fuhren Schritt und Trab. Allerdings lernen die jungen Pferdeliebhaber natürlich auch den Umgang mit den Tieren. Und dazu gehört auch die Pflege. Während also eine Gruppe Hufschlagfiguren mit den Ponys übte, war eine zweite Gruppe beim Striegeln. Felix gefiel dies sehr. Inklusive Reinigen der Hufe. Und zum Schluss gab es für Felix auch noch Leckerlies.

Eine dritte Gruppe erweiterte bei Hartmut Muhl ihr Wissen bei den Ein-, Zwei- und Vierspännern. Bei solch‘ einer Teilnehmerzahl sind mehrere Vereinsmitglieder gefordert. Neun Personen sind alle drei Tage im Einsatz, um den Kindern lehrreiche und unterhaltsame Tage in ihren Ferien zu bieten. Und natürlich will der Krumker Verein den Neuen auch „Appetit“ auf diesen Sport machen, Nachwuchs gewinnen. Und wenn es „nur“ für das Schauprogramm diverser Veranstaltungen ist.

Bereits bei der Organisation ist nicht Weniges zu beachten. Wieviele Ponys werden benötigt? Wo übernachten die Kinder? Wie läuft die Essens-Versorgung? Alles klappt. Letzteres übernimmt Birgit Brüggemann vom „Reitergasthof“. Genügend Tee zum Wärmen ist ebenfalls vorhanden. Aber so oft wird er nicht benötigt, die Temperaturen sind bestens. Die Schar der Teilnehmer macht konzentriert mit, sagt Sascha Wunderlich. Und übt eine sogenannte Fischgräte, also das Fahren von beiden Außen in die Mitte. Dieses Bild werden die Kinder und Jugendlichen auch heute demonstrieren. Und Pokale werden auch verteilt. Nicht nur die Eltern und Großeltern sind ab 14 Uhr willkommen, auch Interessenten sind gern gesehen.