Osterburg l Das Konzept zur Erweiterung der Kinderbetreuungsplätze ist von Bürgermeister Nico Schulz vorgestellt worden. Danach wird die Einheitsgemeinde Osterburg für die Betreuung von Hortkindern aus der dritten und vierten Klasse möglichst schon ab Januar 2018 auf Räumlichkeiten der Förderschule zurückgreifen. Nach Absprache mit dem Landkreis Stendal als Träger der Einrichtung können die Kinder dort zwei Klassenzimmer in Beschlag nehmen und zudem die Gemeinschaftsräume nutzen.

Diese Überlegungen seien während der Versammlung bei einer Elternversammlung auf Zustimmung gestoßen, sagte Nico Schulz. Eltern hätten vor allem die in das Gebäude integrierte kleine Sporthalle, die großzügige Freianlage mit ihren Spiel- und Sportflächen sowie die Bushaltestelle unmittelbar am Lernort als große Pluspunkte ausgemacht, die für diese Lösung sprechen.

Erweiterung der Kita möglich

Nico Schulz stellte aber auch klar: Die Unterbringung der Hortkinder aus der dritten und vierten Klassenstufe in der Förderschule bleibt eine Übergangslösung. Die Kommune will ihr Betreuungsangebot weiterhin nachhaltig ausbauen. Das gilt auch für die Kapazitäten im Bereich der Kindertagesstätten. Dort stehen zwei mögliche Optionen im Raum. Zum einen halte die Einheitsgemeinde Osterburg die Augen nach einem freien Träger offen, der in der Stadt Osterburg ein neues Betreuungsangebot einrichten könnte.

Zum anderem ist eine Erweiterung der Osterburger Kita „Jenny Marx“ denkbar. Dort könnte ein Anbau hochgezogen werden, der die Aufstockung der jetzigen Kapazität um 20 weitere Plätze erlaubt. Welche dieser beiden Optionen wahrscheinlicher ist, darauf wollte sich der Osterburger Bürgermeister Nico Schulz zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen. „Beide Überlegungen sind derzeit noch im Gespräch“, begründete Nico Schulz.