Osterburg l Ortschaftsräte und weitere Helfer packten im Frühherbst 2017 tatkräftig an, um ein nahe der Schwiegermutterbrücke gelegenes Areal zu einem Rastplatz umzugestalten. Wurde damals bereits ein Großteil der Arbeiten erledigt, sei man nun, elf Monate später, kurz davor, den Schlusspunkt zu setzen, kündigte Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose (CDU) an. Nach seinen Angaben sollen in der kommenden Woche die lange erwarteten Tisch und Bänke aufgestellt werden, das Areal würde somit tatsächlich zum Rastplatz avancieren.

Gose freute sich über die bevorstehende Komplettierung, sein jüngster Blick über das Gelände fiel aber nicht ungetrübt aus. Denn die Buschrosen, die dort gepflanzt wurden und quasi die Grenze zwischen Rastplatz und Werderwiesen markierten, sind verschwunden. Dass sie zum Opfer der Trockenheit wurden, glaubt Gose nicht, „denn dann wäre noch irgendwelche Stummel zu sehen gewesen.“ Vielmehr geht der Osterburger Ortsbürgermeister davon aus, dass sich Unbekannte an den Blumen zu schaffen gemacht haben. Dies sei ärgerlich. Und leider kein Einzelfall.

Auch ein zweites Projekt des Ortschaftsrates, der Wegweiser auf dem August-Hilliges-Platz, wurde in diesem Jahr schon von Vandalierern mutwillig ramponiert. Anfang Mai besprühten sie einige Schilder und brachen andere aus ihren Halterungen. „Davon lassen wir uns aber nicht entmutigen“, machte Klaus-Peter Gose deutlich. Nach Angaben des Ortsbürgermeisters könnten demnächst Kostenvoranschläge für neue Zeiger aus Metall/Aluminium eingeholt werden. Anders als beim ursprünglichen Projekt, als sich zahlreiche Helfer, darunter auch Markgraf-Albrecht-Gymnasiasten, in die Entstehung des Wegweisers einbrachten, setzt Gose diesmal darauf, „dass die Kommune die Reparatur finanziert.“ Wann der Wegweiser wieder in seine frühere Hingucker-Rolle schlüpft, ließ der Osterburger Ortsbürgermeister offen. „Gern aber noch in diesem Jahr“, fügte er abschließend hinzu.