Krevese l Damit „wildes Par­k­en“ ausgeschlossen werden konnte und ein Verkehrschaos am Kreveser Markt erst gar nicht entstand, fanden die Besucher ihre Pkw-Stellplätze diesmal auf dem Gelände der Agrargenossenschaft.

Ein kurzer Spaziergang hinüber zum Markt, und schon war man auch an der Klosterkirche, in der der Lückstedter Kirchenchor den Budenzauber eröffnete. Anschließend sorgten die Kreveser Landfrauen für kulinarische Angebote in Form einer riesigen Auswahl an verschiedenen Kuchen- und Tortenspezialitäten. Der enorme Andrang am süßen Büffet zeigte auf, wie begehrt die Backkünste der engagierten Damen doch sind. Für Freunde herzhafter Spezialitäten kamen da eher Bratwurst, Glühwein und Co., beispielsweise am Stand der örtlichen Feuerwehr, in Frage. In diesem Jahr gab es zudem eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Handarbeiten auf dem Gutshof und im Herrenhaus. Diverse Bilder der Malerin Ulrike Hallenberger (Florale Kunst in Acryl) sprachen ebenfalls so einige Interessenten an.

Neben dem traditionellen Schmücken des neun Meter hohen Weihnachtsbaumes im Eingangsbereich des Gutshauses wurde vor allem viel gesungen. Ehemalige Mitglieder des Gemischten Chores Osterburg präsentierten unter der Leitung von Dagmar Brazda weihnachtliche Weisen, genauso wie die Hausherren Rainer Kranz und Ralf Engelkamp, die mit den Besuchern verschiedenes und altbekanntes Liedgut aus der Weihnachtszeit anstimmten. Kerstin Rademacher las als Märchenoma Kindern wieder verschiedene Adventsgeschichten vor und auch Jörg Brychcy sorgte als Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken erneut für leuchten­de Kinderaugen. Der „Weißbart“ griff aber nicht in seinen Gabensack, ohne vorher ein Weihnachtslied oder Gedicht der Knirpse gehört zu haben.

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Als spektakulärer Hingucker erwies sich zu späterer Stunde die Feuerjonglage von Jacob Lessing. Den krönenden Abschluss des gut besuchten Adventszaubers bildeten traditionell die St. Nicolaibläser mit weihnachtlichen Liedern, ehe per Glockenschlag der Klosterkirche ín Krevese die Adventszeit eingeläutet wurde. Die Gastgeber und Initiatoren freuten sich über einen gelungenen Budenzauber, wagten aber auch schon einen kleinen Ausblick auf 2020. „Denn wenn die Fertigstellung unseres offenen Dorfwohnzimmers klappt, werden wir es im nächsten Jahr in unseren ,Adventszauber‘ einbeziehen und dann noch etwas größer werden“, kündigte Ralf Engelkamp an.

Die „heiße“ Vorbereitung für den Kreveser Weihnachtsmarkt habe eine Woche gedauert, dies sei aber ohne viele fleißige Helfer nicht zu bewerkstelligen. „Daher auch nochmal für die diesjährige Ausrichtung ein ganz großes Dankeschön an Feuerwehr, Kirchengemeinde, Agrargenossenschaft, allen beteiligten Vereinen, Sponsoren und den vielen Helfern“, machte Ralf Engelkamp abschließend deutlich.