Salzwedel  l Für eines der größten Hochbauprojekte der Hansestadt in den vergangenen Jahren hat der Endspurt begonnen. Die Arbeiten zur Sanierung des Gebäudes der Lessing-Grundschule laufen auf Hochtouren. Nachdem der Schulbetrieb nach den Weihnachtsferien auf das Ausweichquartier im und am Mehrgenerationenhaus verlagert wurde, haben die Bauleute freie Bahn. Der Umzug ist planmäßig vor Weihnachten organisiert und abgeschlossen worden, informiert Stadtsprecher Andreas Köhler auf Anfrage der Volksstimme.

Die Sanierung des Schulgebäudes laufe ebenfalls nach Plan. Die Arbeiten an den Heizungs- und Trinkwasseranlagen seien abgeschlossen. Ebenso ist die Belüftungsanlage im Inneren der Schulaula installiert und betriebsbereit. „Die Fenster sind zu über 85 Prozent eingebaut, inklusive notwendiger Anpassungen im Innenbereich“, erklärt der Stadtsprecher.

Arbeiten an der Fassade und am Sonnenschutz

Aktuell würden Arbeiten an der Fassade und dem Sonnenschutz vorgenommen. Köhler: „Natürlich ist der Fortgang abhängig vom Wetter.“ Noch offen seien die Dachsanierung und die Fotovoltaikanlage.

Um Barrierefreiheit zu schaffen, wird ein Fahrstuhl eingebaut. Dafür haben die Vorbereitungen begonnen. Die Fassade der Nordseite des Gebäudes könne erst fertig gestellt werden, wenn der Aufzug angebracht wurde, informiert der Stadtsprecher. Nach aktuellem Stand könne der Termin für den Abschluss der Sanierung am 30. Juli dieses Jahres eingehalten werden.

Kosten gestiegen

Das trifft allerdings nicht für die geplanten Kosten zu. Die Stadtverwaltung rechnet mit Mehrkosten von 150 000 Euro, wie Bürgermeisterin Sabine Blümel Ende November informierte. Rund 1,3 Millionen Euro waren ursprünglich für die Sanierung der Bildungseinrichtung eingeplant. Etwa 1,26 Millionen davon waren zu dem Zeitpunkt bereits ausgegeben. Die verbleibenden 40 000 Euro würden für noch ausstehende Leistungen am Dach nicht reichen.