Altmarkkreis l Kalbe, Klötze, Groß Bierstedt, Wernstedt, Sienau: Die Wehren im Altmarkkeis Salzwedel hatten am Osterwochenende alle Hände voll zu tun.

Großbrände

Schon in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag hielten zwei Großbrände die Wehren in Atem. Gegen 2.40 Uhr rückten 77 Feuerwehrleute zum Brand auf einem Firmengelände in Klötze aus. Während das Bürogebäude des Hochbau- und Holzrahmenbetriebes noch gerettet werden konnte, ist von der Lagerhalle kaum noch etwas übrig. Der Schaden soll in die Millionenhöhe gehen, hieß es. Die Ermittlungen dauern an.

Auch zur Brandursache beim NP-Markt in Kalbe wird noch von der Kriminalpolizei ermittelt. Gegen 4.45 Uhr rückten dort die Wehren mit 80 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung an. Doch zu retten war an dem Discounter und seinen Bäcker- und Fleischerfilialien im Inneren nichts mehr. Der ganze Markt stand lichterloh in Flammen. Der dadurch entstandene Schaden geht wohl in die Hunderttausende.

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Mögliche Brandstiftung

Am Ostermontag rückten die Wehren zu Bränden nach Groß Bierstedt und Sienau aus. Bei Groß Bierstedt brannten um 7 Uhr 600 Quadratmeter eines Waldbodens. 50 Kameraden löschten den Brand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Beamten bitten hier um Hilfe. Wer Personen oder Autos in der Nähe des Brandortes gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden (03901/84 80).

Im Wald brannte es auch gegen 11.30 Uhr zwischen Sienau und dem Märchenpark. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Wehr aus Salzwedel war wenige Minuten später zum Löschen vor Ort. Aufgrund der Größe wurden noch Kräfte aus Benkendorf und Kuhfelde angefordert. Auslöser war nach ersten Erkenntnissen eine unbeaufsichtigte Brandstelle. Zudem löschte die Wehr einen Freilandbrand in Wernstedt, hieß es aus der Leitstelle.

Auch in den Abendstunden des Ostermontags waren noch Martinshörner in Salzwedel zu hören.