Die Teilnehmer

Köche

Kay Amelung (2. Lehrjahr), Kuhfelder Hof; Marvin Becker (1.), Flair Hotel „Deutsches Haus“, Arendsee; Dennis Bernhards (2.), Deutsches Haus, Dolle; Dennis Däuminchen (2.), Flair Hotel „Deutsches Haus“, Arendsee; Erik Gabrieljan (3.), Gasthof Gose, Ziegenhagen; Nico Hess (3.), Hotel Union, Salzwedel; Jean-Luc Keller (3.), Ringhotel Schloss Tangermünde; Uwe Gordon Mettner (2.), Hotel und Restaurant Zur Post, Salzwedel; Wael Ali Nour (2.), Hotel Union, Salzwedel; Marcel Schweren (2.), Winterfelder Hof; Louis Schauf (2.), Nigel Restaurant und Hotel, Bergen/Dumme; Stefan Simowski (3.), Senioren Wohnpark GmbH, Klötze; Laura-Romika Riedel (3.), Flair Hotel „Deutsches Haus“, Arendsee

Hotelfachleute

Annekatrin Eis (2. Lehrjahr), Ringhotel Schloss Tangermünde; Teresa Nitzsche (2.), Kuhfelder Hof; Raphaela Schovenberg (3.), 1. Deutsches Kartoffel Hotel, Lübeln

Restaurantfachleute

Michelle Göhrs (2. Lehrjahr), Ringhotel Schloss Tangermünde; István Horváth, FischerHof Gahrns GmbH, Gardelegen; Phillip Jeske (1.), Gasthof zu den Linden, Immekath; Vanessa Schiffke(1.), Kuhfelder Hof; Cordula Preikschas (3.), Gasthao Gose, Ziegenhagen; Tim Vogler (3.), Flair Hotel „Deutsches Haus“, Arendsee; Annalena Waclawczyk (2.), Ringhotel Schloss Tangermünde

Fachjury

Köche: Maik Breitenbach, Kai Gose, Lutz Hein, Toni Kamieth, Thilo Matthäus, Ulf Reichelt, Bernd Schulze, Andy Seitz

Restaurant- und Hotelfachleute: Sascha Bannier, Jennifer Golais, Lisa Freimann, Raimund Schultz, Sheila Schulz-Ulbrich, Anna-Lena Seitz, Britt Suttner, Annette Wnuck von Lipinski, Friederike Zumpe

Salzwedel l Um kurz vor elf ist Dennis Bernhards noch entspannt und die Ruhe selbst. Lässig läuft er durch den Flur der Berufsbildenden Schule Salzwedel. Eben hat er sich im Servierraum einen Kaffee geholt, davor hat er seine zivile Kleidung gegen seine Berufskleidung getauscht. Aber der Wechsel des Outfits unterstreicht: Bald wird es ernst. „Langsam geht es ans Eingemachte“, weiß Dennis Bernhards. Denn er ist einer von 13 Koch-Lehrlingen, die am Donnerstag an den 22. Altmark-meisterschaften der Gastronomen teilnahmen. Neben der kochenden Zunft waren auch die zukünftigen Hotelfachleute und Restaurantfachleute vertreten.

Thematisch stand die 22. Ausgabe des Wettbewerbs im Zeichen des Reformationsjubiläums. „Luther – Eine kulinarische Reformation“ lautete das Motto. „An diesem müssen sich die Teilnehmer bei ihren Aufgaben orientieren“, sagte Raimund Schultz, Mitglied in der Jury für die Restaurant- und Hotelfachleute. Der Gastronomie-Nachwuchs hatte dabei ein ordentliches Pensum zu absolvieren. Einem zweistündigen Theorieteil am Vormittag folgte die Praxisphase am Mittag und Nachmittag.

Enormer Zeitdruck

Die Köche mussten aus einem Warenkorb nicht weniger als ein Vier-Gänge-Menü zaubern. Dafür hatten sie knapp fünf Stunden Zeit. „Der Zeitdruck ist enorm“, sagte Bernd Schulze, der der Koch-Jury vorsitzt. Die größte Schwierigkeit sei, den Arbeitsablaufplan festzulegen. Was außerdem nicht zu unterschätzen sei: Das Essen wird in einer fremden Küche zubereitet, die nicht so ausgestattet ist wie die heimische. Den Druck erhöhte zusätzlich, dass die Menüs nicht exklusiv der Jury vorbehalten waren. Denn pünktlich um 18 Uhr begann das festliche Abendessen mit den geladenen Gästen.

Bilder

Bei diesem standen dann die Hotel-und Restaurantfachleute wieder im Mittelpunkt; waren sie doch für die Begrüßung und Bedienung zuständig. Und schließlich lauern auch auf diesem Gebiet eine Menge Fallstricke.

Im Laufe des Tages hatten sie ebenfalls ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ging es im Theorieteil zum Beispiel noch um betriebswirtschaftliche Aspekte des Jobs, wiesen sie anschließend ihre praktische Befähigung nach. Unter den strengen Augen der Jury filetierten die Restaurant-Azubis Orangen, Bananen und Kiwis. Derweil wurden die Englisch-Kenntnisse der Hotel-Fraktion gestestet. Beide Gruppen hatten am Vormittag außerdem Cocktails gemixt und Blumengestecke angefertigt.