Salzwedel l Mit vereinten Kräften wird derzeit im ehemaligen Eskadron am Salzwedeler Freibad alles auf Vordermann gebracht: Denn das ist das neue Domizil der Salzwedeler Kickerfreunde. Am Sonnabend, 12. Oktober, laden sie zur offiziellen Eröffnung ein.

Das Kaminzimmer sei neu gestrichen worden, die Küche komplett gesäubert, das Umfeld einladend gestaltet, beschreibt Vereinsvorsitzender Marco Heide einige der Aufgaben, bei denen Jung und Alt zugepackt hätten. Die Beleuchtung werde teilweise neu installiert. Der Schaukasten an der Straße solle noch neu dekoriert werden.

Im Juni sei der Verein vom Böddenstedter Weg an den Dämmchenweg umgezogen. „Seither sind zehn neue Mitglieder in den Verein, den wir vor fünf Jahren gegründet haben, eingetreten“, berichtet Marco Heide. Momentan gebe es 35, 36 Kickerfreundem, fügte er hinzu.

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Hortkinder ermitteln ihre Meister

Diese hätten sich fleißig beim Herrichten des neuen Gebäudes mit eingebracht. Doch nicht nur gewerkelt wurde, sondern auch Kicker-Sport betrieben. Vor allem Kinder würden sich gern an den Tischen ausprobieren. Am 10. Oktober würden vier Salzwedeler Horte hier ihren Meister ermitteln, blickte er auf die bevorstehenden Herbstferien voraus.

Langsam macht sich die Vorfreude auf die offizielle Eröffnung des Hauses breit. Interessenten sind am Sonnabend, 12. Oktober, ab 18 Uhr willkommen, bei freiem Eintritt. Ab 20 Uhr werden zwei Bands aufspielen: „Paulaʼs Enemy“ und „Background Lighters“ sind für diesen Abend engagiert worden. Ein Vereinsmitglied werde das Projekt „Tauschen statt kaufen“ vorstellen, eine andere Art eines Flohmarktes. Gespielt werden könne auch „Beerpong“, bei dem es darum gehe, mit einem Tischtennisball in den Becher des Gegners zu treffen. Und auch eine Platte für das Spiel mit dem kleinen Zelluloidball werde aufgestellt sein.

„Unser Haus ist künftig immer freitags ab 20 Uhr geöffnet. Wir sind auch bereit, es zur Verfügung zu stellen, wenn Ideen für spezielle Veranstaltungen an uns herangetragen werden“, schildert Marco Heide, der sich erhofft, dass damit das Freizeitleben in Salzwedel noch vielfältiger gestaltet werden könne.