Schönebeck l Für was steht die Weihnachtszeit? „Es geht nicht um die Jagd auf möglichst viele Geschenke, den größten Weihnachtsbaum oder die auffälligste Hausbeleuchtung. Es ist das Fest der Nächstenliebe. Es geht um Dankbarkeit“, sagte Antje Knopf am Mittwochnachmittag. Als Präsidentin des Lions-Clubs Schönebeck/Bad Salzelmen eröffnete sie die „Schönebecker Weihnachtstafel“. Eine Premiere für die Lions. Von Jahresbeginn an haben sie für ihr soziales Projekt die Trommel gerührt, Spenden gesammelt, Sponsoren aufgetan. 100 Schönebecker, die sonst eher kein rauschendes Weihnachtsfest haben, sollten schöne Stunden verleben können, ohne sich um das Finanzielle kümmern zu müssen.

Und ja, der Plan ging auf. Zwar waren es nicht 100, aber dafür 64 gut gelaunte kleine und große Besucher. Sie genossen die Zeit in den Räumlichkeiten des Christlichen Jugenddorfes (CJD). Der Shanty-Chor sang. Die Lionsfreunde sorgten sich ums Drumherum: Getränkewünsche erfüllen, Essen auftun und servieren, Geschirr abräumen und spülen ... Das Menü? Der Klassiker: Hochzeitssuppe, Ente mit Rotkohl, Grünkohl und Klößen, Weihnachtscreme. Und als dann noch der Weihnachtsmann mit Geschenken vorbeikam, war es auch um die Kinder geschehen, die das Essen noch nicht so beeindruckte. Der Bärtige hat seinen Dienst unentgeltlich getan, als er vom Ansinnen der Aktion erfuhr – ebenso wie der Shanty-Chor.

Die Gäste – „Abordnungen“ von CJD, evangelischer Kirchengemeinde, Tafel Schönebeck, Familienhilfen Gemeinnützige Paritätische Integral und Arbeiterwohlfahrt, Jugendclubs Young Generation und Rainbow, Diakonie, Stadtseniorenrat – waren begeistert. So auch Familie Reichenbach. Das sei mal etwas anderes und gut gelungen, sagten sie.

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