Schönebeck/Söke l Durch die vielen Spender kam eine stolze Summe zusammen. Insgesamt 2500 Euro sammelte der Verein. Die Stadtwerke Schönebeck beteiligten sich dabei mit 500 Euro.

Das erfuhr die Volksstimme aus einer Pressemitteilung, die der Städtepartnerschaftsvereins-Vorsitzende Markus Baudisch verfasste. Als er das Schreiben an die Redaktion losschickte, verweilten er und Vereinsmitglied Mechmet Tefikow noch in der türkischen Partnerstadt, die südlich der Großstadt Izmir gelegen ist.

Vereinsmitglieder helfen

Mit Hilfe der Stadtwerke und der Bürgerstiftung Salzland aus der Region Schönebeck sei die Spende zusammengekommen. Doch „vor allem aber“, lobte Baudisch, „mit der Hilfe vieler Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins und vieler anderer Spender“ kam die hohe vierstellige Summe zusammen.

Doch warum benötigen die Söker eigentlich dringend Unterstützung? Vor wenigen Tagen ereignete sich eine schwere Umweltkatastrophe in dem Ort. Nur wenige Kilometer entfernt tobte ein auch für die feuererfahrene Region ungewöhnlich heftiger Waldbrand. Wertvoller Baumbestand, viele Tiere und einige Häuser fielen den Flammen zum Opfer. Nur das beherzte Eingreifen der Rettungskräfte verhinderte Schlimmeres.

Geschenk der besonderen Art

Markus Baudisch und Mechmet Tefikow hatten ohnehin geplant, in die Türkei zu reisen. So konnten sie dem Söker Bürgermeister Levent Tuncel aber ein Geschenk der besonderen Art übergeben – eines, das die Partnerschaft und die guten Beziehungen der beiden Orte untermauert.

Der Betrag, so heißt es in der Mitteilung, fließt in einen Hilfsfonds zur Beseitigung der Schäden durch den Waldbrand. Neben einigen zum Glück unbewohnten Gebäuden wurden vor allem viele hundert Hektar Wald vernichtet. „Die sollen nun schnellstmöglich aufgeforstet werden“, so Baudisch.

Waldstück wird nach Schönebeck benannt

„Der Söker Bürgermeister vermittelte uns die große Dankbarkeit der Einwohner unserer Partnerstadt gegenüber den Bürgern von Schönebeck“, berichtete Baudisch. Ein Teil des aufgeforsteten Waldes soll durch eine entsprechende Namensgebung zukünftig an die Hilfsbereitschaft der Schönebecker und an die Verbundenheit der Partnerstädte erinnern.