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Straßen und Verkehr Anlieger in Güsten wird Pflanzkübel vor die Tür gestellt

Mit Fahrradstraße und Kfz-freier Zone zwischen Schule und Sporthalle baut die Stadt Güsten auch eine Barriere für einen Vater mit schwerstbehindertem Kind.

Von Falk Rockmann 13.02.2026, 18:10
Wenn der ASB-Bus kommt mit seiner Rampe für schwere und auch nichtstraßentaugliche Rollstühle, Josefine abholt oder bringt, ist dieser Einmündungsbereich am Stadtgraben in Güsten dicht, weil Blumenkübel und Fahrradständer den direkten Zugang zur Hoftür versperren.
Wenn der ASB-Bus kommt mit seiner Rampe für schwere und auch nichtstraßentaugliche Rollstühle, Josefine abholt oder bringt, ist dieser Einmündungsbereich am Stadtgraben in Güsten dicht, weil Blumenkübel und Fahrradständer den direkten Zugang zur Hoftür versperren. Foto: privat

Güsten. - Eigentlich hatte sich Karsten Juli über die Fahrradstraße gefreut. Mit der Verkehrsberuhigung im Stadtgraben und der neu eingerichteten Kfz-freien Zone zwischen Schule und Sporthalle würde auch kein fremdes Auto mehr seine Eingangstür zuparken – dachte der Vater der schwerstbehinderten Josefine. Die 13-Jährige ist seit neun Jahren Halbwaise. Sie wird täglich von einem Behindertentransportfahrzeug des Arbeiter-Samariter-Bundes zur Schule nach Aschersleben abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht.