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Schüsse auf Qemetica Den Ermittlern fehlt (noch) ein Projektil

Die Ermittlungen zu den Schüssen auf ein Qemetica-Gebäude in Staßfurt laufen – konkrete Spuren gibt es der Polizei zufolge nicht. Qemetica gibt sich zurückhaltend.

Von Tobias Winkler Aktualisiert: 26.01.2026, 19:19
Durch Fenster und Vorhang hindurch traf das Projektil auf einen Schrank mit Akten und anderen Utensilien.
Durch Fenster und Vorhang hindurch traf das Projektil auf einen Schrank mit Akten und anderen Utensilien. Foto: Tobias Winkler

Staßfurt - Die Schüsse auf Büros des Verwaltungsgebäudes von Qemetica beschäftigen die Mitarbeiter und Anwohner des Chemieunternehmens an der Löderburger Bahn, die Polizei und Staßfurt. Die Ermittlungen laufen und reihen sich, ein halbes Jahr nach der Novelle des Deutschen Waffengesetzes, in landesweite Fahndungen ein. Qemetica will den Hinweis, der zur Erfassung eines Täters führt, mit 3.000 Euro belohnen. „Wir haben die Belohnung ausgesetzt, um mit Hinweisen aus der Bevölkerung die Arbeit der Polizei zu unterstützen“, sagt der Verantwortliche des Werksschutzes bei Qemetica Staßfurt auf Anfrage, neben dem Sitz in Polen einer von zwei Standorten in Europa. „Wir haben die Fakten bestätigt“, berichtet Marco Kopitz, Polizeisprecher für das Revier Salzlandkreis.